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26.11.2012, 10:00

Köln: Stanislawski stoppt die Rotation

Brecko: "Wir können viel besser"

Der 1. FC Köln ist seit drei Spielen unbesiegt und in der Tabelle nach dem 3:1 (2:0) gegen den VfL Bochum im Mittelfeld angekommen. Und schon steigt das Selbstbewusstsein am Rhein wieder. Die Nagelprobe steht am Donnerstag (20.15 Uhr) in Berlin bei der Hertha auf dem Programm.

Miso Brecko
Hält die Defensive zusammen: Kölns Miso Brecko sieht noch Potential im Team.
© imagoZoomansicht

Auf diese Frage hatte FC-Trainer Holger Stanislawski schon gewartet. "Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen dem Ende der Wechsel in Ihrer Startelf und dem aktuellen Erfolg?", fragte ein Journalist nach dem 3:1 gegen Bochum - und bekam eine Antwort mit süffisantem Unterton: "Ja, die Rotation hat ein Ende".

Stanislawski nervt diese Frage, der Trainer möchte sich nach wie vor alle Varianten offenhalten. Die neue Konstanz in System (4-2-3-1) und Personal - zum ersten Mal seit dem 2. Spieltag gab es keine Umstellung in beidem - steht seinem Team allerdings zu gut, um in alte Muster zu verfallen: 2:0 in München, 3:1 gegen Bochum. Der 43-Jährige scheint endlich eine Startelf gefunden zu haben, die nur noch punktuell verändert werden muss. Der aktuelle Erfolg spricht jedenfalls klar gegen sein vorheriges Handeln, das die ständige Rotation beinhaltete. "Wir stehen im Moment vor allem hinten sehr kompakt und sind gut eingespielt", erklärt Mittelfeldspieler Adam Matuschyk nicht umsonst. Er und die anderen fünf Defensiv-Spieler (Hector, McKenna, Maroh, Brecko, Lehmann) spielten gegen Bochum zum dritten Mal in Folge zusammen und ließen wieder kaum eine Torchance zu. "Wir können noch viel besseren Fußball spielen, uns jetzt stetig steigern", erklärt Kapitän Miso Brecko.

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Man merkt: Nach zwei Siegen in Folge ist das Selbstbewusstsein zurück. "Die Lücke zu Berlin ist etwas kleiner geworden", erklärt auch Torwart Timo Horn. Der zuletzt angeschlagene Thomas Bröker (Rückenprobleme) könnte die neue Konstanz beim FC jetzt gefährden. Der Offensivspieler trainierte am Sonntag noch individuell, will aber gegen Berlin auflaufen. Als Alternative zum gegen Bochum engagierten, aber ineffektiven Adil Chihi oder Mato Jajalo könnte Bröker dabei in die Startelf rutschen. Vielleicht spielt aber auch zum dritten Mal in Folge dieselbe Elf - es wäre eine Saison-Premiere.

26.11.12
 

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