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22.11.2012, 14:25

Aachen: Die Erhaltung des Spielbetriebs ist das oberste Ziel

Die Alemannia bekommt kein Geld von der Stadt

Trainer René van Eck steht mit seinem Team zwischen den Fronten. Der Niederländer will und soll versuchen, die Saison in der 3. Liga noch ordentlich über die Bühne zu führen. Den Abstieg kann er indes nicht mehr verhindern, denn Alemannia Aachen ist pleite, insolvent, am Ende. Ein Neustart in der Regionalliga West steht ab nächstem Jahr an - ohne Auswege. Um aktuell die Rückrunde allerdings spielen zu können, braucht der Verein Geld, das er nicht hat. Und die Stadt? Will keines mehr geben.

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"Der Verein, für den wir alles geben": Banner der Aachener Fans.
Die Aachener Fans wurden in den letzten Jahren beständig mit Enttäuschungen und Negativmeldungen konfrontiert - ein Ende ist nocht nicht in Sicht.
© imago Zoomansicht

Am Mittwochabend tagte der Aachener Stadtrat, um darüber zu entscheiden, ob dem Drittligisten noch weiteres Geld zustehe. Der Sitzung folgte das klare Statement: Nein. Die Stadt Aachen wird dem Klub finanziell fortan nicht mehr unter die Arme greifen, teilte ein Sprecher am Donnerstag den Medien mit.

Schon mehrfach holte sich der Drittligist in der Vergangenheit Finanzspritzen bei den Behörden ab - von Darlehen von insgesamt 19 Millionen Euro ist die Rede. Das Resultat hiervon ist bekannt: Insolvenz, die vor allem aus dem Stadionbau des neuen Tivoli resultiert. Zudem verschwieg der Verein angeblich die drohende Zahlungsunfähigkeit über Monate, weswegen derzeit die Staatsanwaltschaft wegen Insolvenzverschleppung ermittelt.

Die schwere Zeit für die Region, die Fans und die Mannschaft scheint somit kontinuierlich weiter zu gehen. Sportlich und mit allen verfügbaren Männern geht es für Trainer van Eck am Samstag (14 Uhr, LIVE! auf kicker.de) weiter - dann wird am Tivoli der Spitzenreiter VfL Osnabrück empfangen.

Anmerkung: In diesem wie in den weiteren Heimspielen erhoffen sich die Verantwortlichen ein volles Stadion, um Geld in die Kassen zu spülen. Außerdem soll ein spezielles Rettungskonto zur Unterstützung der Erhaltung des Spielbetriebs eingeführt werden - inklusive dem Verkauf von speziellen "Rettungs-Shirts" für rund 20 Euro. Dann sei laut dem Verein Etappe eins aus "der schwersten Krise seiner 112-jährigen Geschichte" möglich: die Erhaltung des Spielbetriebs in dieser Saison.

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© imago

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22.11.12
 

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Tivoli

Stadionkapazität: 32.960
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Vereinsdaten

Vereinsname:Alemannia Aachen
Gründungsdatum:16.12.1900
Mitglieder:9.300 (30.06.2011)
Vereinsfarben:Schwarz-Gelb
Anschrift:Krefelder Straße 205
52070 Aachen
Telefon: 01 80 5 01 80 11
Telefax: (02 41) 93 84 02 19
Internet:http://www.alemannia-aachen.de

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