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15.11.2012, 11:41

Wolfsburg: Geschäftsführer Klaus Allofs wurde vorgestellt

"Vielleicht werden es sogar Jahrzehnte"

Am Donnerstagvormittag hat der VfL Wolfsburg mit Klaus Allofs seinen neuen Geschäftsführer Sport offiziell vorgestellt. Während sich der Aufsichtsratsvorsitzende Francisco Javier Garcia-Sanz darüber freute, einen der "erfahrensten und profiliertesten Manager" gewonnen zu haben, will Allofs den VfL langfristig weiterentwickeln. "Vielleicht werden es sogar Jahrzehnte", sagte der 55-Jährige in der Autostadt.

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"Ab heute zählt der VfL": Klaus Allofs beginnt ein neues Kapitel.
"Ab heute zählt der VfL": Klaus Allofs beginnt ein neues Kapitel. Links Francisco Garcia Sanz, rechts Stephan Grühsem.
© picture-alliance Zoomansicht

Hartnäckig habe der VfL um seinen Wunschkandidaten Allofs geworben, das verriet der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Francisco Javier Garcia Sanz im Rahmen der Pressekonferenz. Und als Allofs positive Signale aus Bremen sendete, sei die Sache konkret geworden. Garcia Sanz dankte Werder für die schnelle Einigung - "für beide Seiten" sei eine gute Lösung erzielt worden.

Nach Felix Magath werden nun also die Ämter Trainer und Manager wieder getrennt in Wolfsburg, womit eine "größere Fokussierung auf die Hauptaufgaben" gewährleistet werden soll, so Garcia Sanz. Der Manager ist gefunden, die Trainerfrage werde erst später beraten. Bis dahin genießt Lorenz-Günther Köstner das volle Vertrauen, schließlich habe er ja auch "Ruhe reingebracht" bei den abstiegsgefährdeten Niedersachsen.

Das ist gemein. Allofs angesichts der Tatsache, dass Werder schon am 24.11. in Wolfsburg spielt.

Mit Allofs, dies fügte Aufsichtsratsvize Stephan Grühsem hinzu, will der VfL nun "nachhaltig sportlich erfolgreich" sein. Aber vor allem auch einen "festen Platz in den Herzen der Fans erobern". Es geht um Identifikation mit dem Klub - und da zähle nicht nur das Abschneiden in der Bundesliga, sondern auch das gesamte Image des VfL. Der Verein habe im übrigen bei weitem nicht in diesen Dimensionen für Allofs gezahlt, "die ich zuletzt gelesen habe", sagte Grühsem.

Es gibt viel zu verbessern beim Ex-Meister, nicht nur die aktuelle Tabellenposition - der VfL ist derzeit 16. und belegt damit den Relegationsrang. Klaus Allofs will die neue Aufgabe in einer Art und Weise angehen, die er auch in seiner Zeit in Bremen gepflegt habe. Die selben Vereinsfarben und Dienstfahrzeuge wie beim SV Werder würden ihm den Einstieg zudem erleichtern, so Allofs mit einem Augenzwinkern.

Zunächst sei er "froh, hier zu sein". Wolfsburg biete viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Der Standort reizt Allofs. Bei der Kontaktaufnahme durch den Klub habe er sich gedacht: "Das ist die Aufgabe, die dir viel Spaß bereiten wird." Durchaus langfristig will er den VfL prägen - "vielleicht werden es sogar Jahrzehnte".

Schneller Wohnortwechsel

Ein erstes Signal: Allofs wird seinen Wohnort schon in Kürze nach Wolfsburg verlagern. Am Donnerstag noch stehen jedoch viele Gespräche an - mit den Geschäftsführer-Kollegen, mit Trainer Köstner. Und die Mannschaft will auch begrüßt werden.

Am 24. November kommt es dann schon zum Wiedersehen mit seinen alten Bremern. "Das ist gemein", gestand Allofs, während sich Stephan Grühsem auf ein Bier mit Willi Lemke freut.

Bilderstrecke
Die Ära Allofs bei Werder Bremen
Klaus Allofs und Andy Köpke
Hürde übersprungen

Im Jahr 1990 kehrt Klaus Allofs von seinem Gastspiel in Frankreich nach Deutschland zurück und heuert bei seinem ehemaligen Lehrmeister Otto Rehhagel bei Werder Bremen an.
© imago

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15.11.12
 

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Vereinsdaten

Vereinsname:VfL Wolfsburg
Gründungsdatum:12.09.1945
Mitglieder:19.500 (01.07.2013)
Vereinsfarben:Grün-Weiß
Anschrift:In den Allerwiesen 1
38446 Wolfsburg
Telefon: (0 53 61) 89 03 0
Telefax: (0 53 61) 89 03 15 0
E-Mail: fussball@vfl-wolfsburg.de
Internet:http://www.vfl-wolfsburg.de

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