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24.10.2012, 12:10

Freiburg: Kongolese glänzt im Mittelfeld

Makiadi hat kein "Fitness-Geheimnis"

Nach dem Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg (2:0) liegt der SC Freiburg mit einer ausgeglichenen Bilanz voll im Soll (3/2/3). Zuletzt blieben die Breisgauer drei Bundesligaspiele in Serie ohne Gegentor, kein Wunder, dass Cedrick Makiadi die Abwehr als das "Herzstück" des Sportclubs bezeichnet. Der 28-Jährige gehörte neben Mensur Mujdza (28) zu den ältesten Freiburgern auf dem Platz und ist selbst eine wichtige Stütze im Team.

Cedrick Makiadi
Mit Extraschichten zum Freiburger Dauerbrenner: Cedrick Makiadi.
© imagoZoomansicht

Makiadi ist eigentlich nicht zu ersetzen. Seit er 2009 vom MSV Duisburg an die Dreisam gewechselt ist, hat er nur zwei Ligaspiele verpasst (108 Spiele, elf Tore, sieben Vorlagen). Auch in dieser Saison stand er stets in der Startformation und ist gemeinsam mit Max Kruse bester Freiburger Feldspieler (kicker-Durchschnittsnote 3,19). Zuletzt tauchte er in der kicker-Rangliste im defensiven Mittelfeld im weiteren Kreis auf. Umso mehr dürfte sich Trainer Christian Streich darüber ärgern, dass der Kongolese voraussichtlich die Vorbereitung auf die Rückrunde und die ersten Spiele verpassen wird. Makiadi hat sich mit seinem Heimatland für den Afrika-Cup (19.1. bis 10.2.2013 in Südafrika) qualifiziert.

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Bis dahin wird der Dauerbrenner aber seinen Dienst verrichten. In einem Interview auf der Website des Vereins verrät er sein Rezept. "Es gibt immer Tage, an denen ich nach dem Mannschaftstraining noch länger draußen bleibe und ein bisschen was für mich mache." Besonders findet er das allerdings nicht. "Da bin ich nicht alleine, das machen viele andere Spieler auch. Manche machen es zweimal die Woche, andere dreimal die Woche. Da gibt es kein Fitness-Geheimnis." Zudem habe er einfach Glück gehabt, dass er von schweren Verletzungen verschont geblieben sei.

Am Samstag (15.30 Uhr) steht die schwere Partie gegen Borussia Dortmund auf dem Spielplan. Makiadi sieht zwar ein "schwieriges Spiel" auf sein Team zukommen, aber kampflos geschlagen wird sich der SC nicht geben. "Wir gehen auch gegen den BVB mit dem Anspruch in das Spiel, dass wir gewinnen und selbstbewusst spielen wollen", so der Mittelfeldspieler.

Nach dem Spiel in Wolfsburg hatte Makiadi die jungen Innenverteidiger Matthias Ginter (18) und Fallou Diagne (23) als Freiburger "Herzstück" bezeichnet. "Es ist beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit unsere jungen Spieler heutzutage in der Bundesliga auftreten und ihre Leistungen bringen", lobt der Routinier. Bei der Aufstellung komme es am Ende aber immer auf die Leistung an und die stimme bei den jungen Spielern einfach. Das Durchschnittsalter der Freiburger Startformation lag am achten Spieltag bei 24,5 Jahren. Und gegen den BVB wird die junge Mannschaft mit Sicherheit auf Herz und Nieren geprüft.

Tabellenrechner 1.Bundesliga
24.10.12
 

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weitere Infos zu Makiadi

Vorname:Cedrick
Nachname:Makiadi
Nation: Deutschland
  DR Kongo
Verein:Werder Bremen
Geboren am:23.02.1984

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