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19.10.2012, 20:05

Köln: Trainer sieht das Hauptproblem in der Chancenverwertung

Stanislawski: "Das kann ich nicht gelten lassen"

Im Soll ist der 1. FC Köln derzeit nicht, die Rheinländer hinken den Erwartungen hinterher. Platz 13 ist bei Weitem nicht das, was man sich beim Absteiger vorstellt. Gegenüber dem kicker nahm Trainer Holger Stanislawski zu einzelnen Kritikpunkten Stellung, erklärte wechselnde Aufstellungen und Systeme.

Holger Stanislawski
"Ich bin relativ entspannt": Holger Stanislawski weist Kritiken zurück.
© imagoZoomansicht

Der 43-jährige Stanislawski spricht über...

...neun Punkte und sieben Tore:
Wir haben von allen die meisten Punkte liegen lassen, sind im Abschluss zu unruhig, zu überhastet. Wir hätten doppelt so viele Chancen verwerten müssen und könnten so doppelt so viele Punkte haben. Wir machen es dem Gegner zu einfach, Tore zu schießen, und verballern zu viele Hochkaräter.

...die Gefahr, dass die Stimmung bei einer Pleite in Regensburg kippt:
Die Fans sehen, dass wir besser sind, dominant spielen. Letztendlich ist es immer eine Frage der Ergebnisse, aber da wir diesen Umbruch vollziehen, ist man geduldig. Doch wir fahren mit Selbstvertrauen nach Regensburg und weniger mit dem Gedanken, ob die Stimmung kippen könnte. Wir wollen uns für den Aufwand belohnen - und der ist hoch. Da kann ich keinem einen Vorwurf machen.

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...die vielen Systemwechsel:
Es kann sein, dass wir wieder umstellen. Das ist immer eine Sache der Ausrichtung. Es ist wichtig, dass die Spieler in verschiedenen Situationen in verschiedenen Systemen eine gewisse Sicherheit bekommen. Bislang hat das gut funktioniert: fast 20 Torschüsse pro Spiel, mehr Ballbesitz, Dominanz. Die Jungs entwickeln sich dadurch. Ich kann es nicht gelten lassen, dass einige dadurch angeblich keine Sicherheit haben: Jonas Hector war letztes Jahr noch kein Profi und weiß auf mehreren Positionen, in mehreren Systemen, was er zu tun hat. Hätten wir die Chancen genutzt, würden alle sagen: Hurra, alles prima, alles toll!

...Kritik, dass so Automatismen fehlen:
Mir hat das keiner gesagt. Das kommt eher von Leuten, die sich mit der Materie nicht so beschäftigen. Ich bin relativ entspannt. Wenn einer erst rechts und dann links spielt, sind es doch die gleichen Abläufe. Ich stelle ja nicht Eichner (linker Verteidiger, Anm. d. Red.) ins Sturmzentrum.

...Adam Matuschyk und Hector:
Wir haben den einen oder anderen Härtefall. Das ist fast ein Luxusproblem. Adam hat seine Leistung gebracht, aber noch Luft nach oben in der Aggressivität, im Ballgewinn. Jonas hat sich prächtig entwickelt, ist nach vorne ausbaufähig. Auch er ist ein Kandidat für die erste Elf in Regensburg.

Stephan von Nocks

19.10.12
 

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weitere Infos zu Stanislawski

Vorname:Holger
Nachname:Stanislawski
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Köln

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