| Vorname: | Mohammed |
| Nachname: | Abdellaoue |
| Nation: | Norwegen |
| Verein: | Hannover 96 |
| Geboren am: | 23.10.1985 |
Jetzt trifft also auch Mame Diouf wieder. Der Senegalese reihte sich gegen Borussia Dortmund (1:1) ein in die Hannoveraner Torschützenliste, ließ zwar erst eine Riesenchance zum Ausgleich aus, um dann doch noch kurz vor Schluss zu treffen. Für Slomka türmt sich mal wieder die Frage auf, wen er in der vordersten Doppelspitze aufstellt. Artur Sobiech (zwei Tore in fünf Spielen), Didier Ya Konan (2/7), Mohammed Abellaoue (0/5) und eben Diouf (1/3) heißen die Kandidaten. Gegen den BVB durften zunächst Ya Konan und Sobiech ran.
Es traf aber Joker Diouf, der von sich selbst sagt, er sei "nach der langen Verletzung noch nicht fit genug". Kein Problem, sagt dagegen Slomka. "In den Tests während der Länderspielpause setzen wir ihn jeweils etwas länger ein." So bereits geschehen im Testspiel beim TSV Pattensen (5:1), wo Diouf allerdings von einem gewissen Timo Mertesacker, Bruder des allseits bekannten Nationalspielers, während seines 45-Minuten-Auftritts in Schach gehalten wurde. Die schlechtesten Karten im Stürmerkampf hat derzeit der formschwache Abdellaoue, der Norweger musste wegen Rückenproblemen zuletzt angeschlagen passen.
Dennoch, Slomka hat ein Luxusproblem - wohin mit den all den Stürmern? Eine Antwort: ins rechte Mittelfeld. Denn Nummer fünf ist gar nicht mehr in vorderster Front zu finden. Jan Schlaudraff ist inzwischen auf die Außenbahn ausgewichen - und setzt dort oft starke Akzente. Mit einem kicker-Notenschnitt von 3,0 ist der ehemalige Nationalspieler zweitbester Feldspieler nach seinem ebenfalls äußerst offensiv veranlagten Pendant auf links, Szabolcs Huszti (2,20).
Da waren's also nur noch vier für Slomka, der mit seinem Überangebot nicht hadern will. "Wir sind unheimlich froh, dass wir diese große Anzahl Klassestürmer haben. Man hat gesehen, mit welcher Wucht wir auswechseln können", erklärte er bezugnehmend auf das Dortmund-Spiel (auch Abdellaoue wurde eingewechselt). Man darf gespannt sein, wer denn die auserwählten Zwei bei der nächsten Partie in Frankfurt (Sa., 20. Oktober, 15.30 Uhr) sein werden.