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07.10.2012, 13:36

Wolfsburg auf einem Abstiegsplatz angekommen

Magath verlässt Schalke mit Häme und Sorgen

Für Felix Magath gab es bei der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte nichts zu lachen. Schmähgesänge aus der Schalker Kurve, ein schwaches Spiel seiner Wölfe, nach dem 0:3 in Gelsenkirchen steht der VfL auf einem Abstiegsplatz. Die Sorgenfalten bei Felix Magath, sie wachsen von Woche zu Woche an. Auch die Spieler wissen, dass die Lage ernst ist.

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Felix Magath
Es kriselt: Für Felix Magath gab es in der Schalker Veltins-Arena nichts zu holen.
© picture alliance Zoomansicht

"Magath raus, Magath raus!", hallte es zwar nicht aus der Wolfsburger, dafür aber aus der Schalker Kurve. Die Wut auf die Kaufwut und den damit aufgeblähten Schalker Kader unter seiner Ägide überwog - vergessen die Vizemeisterschaft, der Raul-Transfer, die starken Spiele in Champions League und DFB-Pokal. Doch Magath hat ganz andere Probleme, als sich um sein Image auf Schalke zu kümmern.

Ganze zwei Tore hat Wolfsburg in dieser Saison erzielt, in knapp 50 Jahren Bundesliga waren nur Bayer Leverkusen und der VfL Bochum (jeweils 1982) sowie aktuell die SpVgg Greuther Fürth genauso schlecht. Sechs Spiele ohne Sieg, seit 318 Minuten ohne Tor, der schlechteste Saisonstart der Wölfe seit elf Jahren, Abstiegsplatz. Wie ist da die Magath'sche Gemütslage? "Natürlich mache ich mir Sorgen. Die habe ich mir vor dem Spiel gemacht und mache sie mir auch nach dem Spiel", erklärte Magath. Im kicker-Interview (Donnerstagsausgabe) hatte Magath noch behauptet, sich keine Sorgen zu machen.

Das habe ich nicht gesehen, es interessiert mich auch herzlich wenig. Felix Magath zum demonstrativen Jubel von Jefferson Farfan vor der Wolfsburger Trainerbank.

Doch aufgrund der Partie auf Schalke hat offenbar ein Umdenken eingesetzt. Nach dem 0:2 kurz nach der Pause steckten die Wölfe endgültig den Kopf in den Sand. "Das ist halt bei Mannschaften so, bei denen es nicht läuft", erklärte Magath. Er brachte Verständnis dafür auf, wenn man auswärts bei einem Champions-League-Teilnehmer nach dem 0:2 "nicht mehr die richtige Gegenwehr findet". Und: "Wir haben im Moment nicht die Moral, das wegzustecken."

Vielleicht auch, weil die Mannschaft durch häufige Personalwechsel nicht zueinander findet? Mittelfeldstar Diego konstatierte jedenfalls: "Im Moment finden wir nicht den richtigen Weg zusammenzuspielen." Der diesmal überraschend als Stoßstürmer aufgestellte Srdjan Lakic wollte "eher von einer schwierigen Situation reden, aus der wir rauskommen müssen", und betonte, "dass wir eine gewisse Qualität haben". Auch Josué, seit 2007 in Wolfsburg, durfte von Beginn an ran. Der Brasilianer spricht aus Erfahrung, wenn er sagt: "Wir waren schon mal schlecht. Aber im Moment ist es schlimmer."

07.10.12
 

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weitere Infos zu Magath

Vorname:Felix
Nachname:Magath
Nation: Deutschland
Verein:FC Fulham

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