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03.09.2012, 10:27

Frankfurt: Mannschaft genießt viele Freiheiten

Veh: "Wir wollen eine eigene Identität"

Für die Tabellenführung hat es nicht ganz gereicht, Bayerns 6:1-Kantersieg gegen Stuttgart am Sonntag machte Eintracht Frankfurt einen Strich durch die Rechnung. Der Aufsteiger ist dennoch der Überflieger nach zwei Spieltagen. Trainer Armin Veh nahm nach dem 4:0 in Hoffenheim schon das M-Wort in den Mund, auch Pirmin Schwegler war zu Scherzen aufgelegt. Doch gerade wegen der neuen Spielweise glaubt Veh: "Irgendwann kriegen wir mal einen auf die Mütze."

Armin Veh
Bestens gelaunt: Eintracht-Coach Armin Veh befindet sich mit seinem Team auf dem Höhenflug.
© picture allianceZoomansicht

So ganz ernst konnte Veh nicht bleiben, als er während der Pressekonferenz nach der Partie in Hoffenheim verkündete: "Ich wäre enttäuscht, wenn wir jetzt nicht Deutscher Meister werden." Tatsächlich wusste der 51-Jährige den Sechs-Punkte-Coup nach zwei Spielen richtig einzuschätzen - zumal ja auch das Pokal-Aus (0:3 in Aue) nicht in Vergessenheit geraten ist. "Wir spielen gut Fußball. wichtig ist, dass wir die Punkte für den Klassenerhalt holen."

Eine Erfolgsmaßnahme von Veh ist es kurioserweise, in vielerlei Hinsicht keine Maßnahmen zu treffen. Der Eintracht-Coach gab keinen Elfmeterschützen vor, intern regeln das Meier, Schwegler und Köhler untereinander. Letzterer stand nicht auf dem Platz, Schwegler machte keine Anstalten. Übrig blieb Meier: "Ich habe mir den Ball geschnappt und reingeschossen", sagte der 29-Jährige. So einfach ist das.

Schwegler und Rode wechselten übrigens auf der Doppel-Sechs im Vergleich zum 2:1 gegen Leverkusen die Seiten. Eine Anweisung der Trainers? Weit gefehlt. "Wie sie es aufteilen, stelle ich ihnen frei", erklärte Veh. Den Mannschaftsrat bestimmten die Spieler ebenfalls selber, auch der Zeitpunkt stand ihnen frei.

Die gewünschte Spielweise ist aber Chefsache. Veh bezeichnete sie als "relativ frech. Und wir haben die ein oder andere Torchance zugelassen. Irgendwann kriegen wir mal einen auf die Mütze. Aber so soll unser Spiel sein. Wir wollen eine eigene Identität."

Antreiber Schwegler lobt seine verbesserte Torquote

Zu der gehören auch Tore, wie der Traumtreffer von Schwegler zum 2:0. Der Schweizer räumte aber auch ein wenig Glück ein. "Der Ball ist mir etwas abgerutscht", erklärte der starke Antreiber, der übrigens nicht für die Nationalmannschaft der Eidgenossen nominiert worden ist (Vehs Kommentar: "Die müssen eine richtig starke Mannschaft haben"). Zum letzten Mal war Schwegler übrigens in der Hinrunde 2010 als Eintracht-Torschütze in Erscheinung getreten. Schwegler: "Ich habe jetzt schon mehr Tore erzielt als vergangene Saison - aber das war auch nicht ganz so schwer."

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weitere Infos zu Veh

Vorname:Armin
Nachname:Veh
Nation: Deutschland

weitere Infos zu Schwegler

Vorname:Pirmin
Nachname:Schwegler
Nation: Schweiz
Verein:TSG Hoffenheim
Geboren am:09.03.1987


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