| Vorname: | Armin |
| Nachname: | Veh |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | Eintracht Frankfurt |
"Aggressives Zweikampfverhalten plus Entwicklungspotenzial - er hat das Zeug zu einem guten Bundesliga-Spieler." Mit diesen Worten begrüßte Eintracht-Trainer Armin Veh zwei Tage vor dem Pokal-Auftritt bei Erzgebirge Aue seinen dritten Neuzugang in der Innenverteidigung. Nach dem Norweger Vadim Demidov (von Real Sociedad) und Anderson (aus Mönchengladbach) komplettiert Zambrano also das Abwehr-Trio, das Veh nach dem Ausfall von Martin Amedick und dem Abgang Gordon Schildenfelds gefordert hatte. Mit Heiko Butscher hatte der 51-Jährige zu dem Zeitpunkt nur noch einen gelernten Innenverteidiger zur Verfügung.
Zambrano, für den Frankfurt nach Schalke und St. Pauli die dritte Station in Deutschland ist, erhält einen Dreijahresvertrag. Als Ablöse für den 23-Jährigen stehen rund 1,2 Millionen Euro im Raum, die aber nicht komplett an den FC St. Pauli fließen: Einen Teil der Transferrechte hielt eine Schweizer Agentur. Sollte die Spielgenehmigung rechtzeitig vorliegen, könnte Zambrano schon am Sonntag im Aufgebot für das Pokalspiel in Aue (16 Uhr, LIVE! bei kicker online) stehen, auch wenn Veh am Mittwoch zu bedenken gab, dass der Peruaner noch nie mit der Mannschaft trainiert habe und er daher das Duo Butscher/Demidov in der Abwehrzentrale favorisiere.
Auch Dorge Kouemaha ist in Frankfurt angekommen. Der Kameruner wird zunächst für ein Jahr ausgeliehen - Frankfurt sicherte sich eine Kaufoption - und soll als Stellvertreter für Olivier Occean Frankfurts Kader verstärken. Wie schnell der 29-Jährige, der derzeit ein Aufbautraining absolviert, nach seinem im Februar beim 1. FC Kaiserslautern erlittenen Achillessehnenriss seine Bestform erreichen wird, ist allerdings unklar. "Kouemaha kann die Bälle vorne behaupten. Außerdem ist es möglich, ihn alleine vorne spielen zu lassen", so Veh zu seiner neuen Sturmalternative.
Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner begründete den Stürmertausch (Rob Friend soll abgegeben werden) so: "Rob ist ein anderer Angreifertyp, und wir wollen jetzt ein 4-2-3-1-System spielen." Obwohl beide als Stoßstürmer firmieren, sind nun andere Qualitäten gefragt. Und die glauben Hübner und Veh in Kouemaha gefunden zu haben.
„Er wird die Rolle als zweiter oder dritter Stürmer problemlos annehmen.“Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner über Neuzugang Dorge Kouemaha
"Natürlich waren die vergangenen beiden Jahre nicht so erfolgreich, doch davor hat er immer zweistellig getroffen, auch wenn es nicht die Bundesliga war", erinnert sich Hübner, der Kouemaha aus dessen Zeit beim MSV Duisburg (34 Zweitligaspiele/15 Tore in 13 Monaten) kennt. Danach brachte der Kameruner es 2009/10 beim FC Brügge auf 13 Treffer in der ersten belgischen Liga. Und vor dem Engagement in Duisburg hatte er in Ungarn für Debreceni VSC (13) und FC Tatabanya (12) ebenfalls zweistellig getroffen. "Hinzu kommt sein einwandfreier Charakter. Er wird die Rolle als zweiter oder dritter Stürmer problemlos annehmen", meint Hübner.
| Name | Z/A | Position | Datum |
|---|---|---|---|
| Hoffer, Erwin | Sturm | 30.01.2013 | |
| Lakic, Srdjan | Sturm | 29.01.2013 | |
| Friend, Rob | Sturm | 24.01.2013 | |
| Kouemaha, Dorge Rostand | Sturm | 24.01.2013 | |
| Köhler, Benjamin | Mittelfeld | 18.01.2013 | |