| Vorname: | Giovanni |
| Nachname: | Sio |
| Nation: | Frankreich |
Elfenbeinküste | |
| Verein: | FC Sochaux |
| Geboren am: | 31.03.1989 |
Im April war Giovanni Sio sein 16. Opfer: Beim 1:2 gegen Augsburg wechselte Felix Magath mal wieder einen Spieler erst ein und später wieder aus, es war Sios letztes von neun Saisonspielen für den VfL Wolfsburg (achtmal eingewechselt, null Tore, ein Assist). Am Freitagabend setzte der Winterneuzugang in einem Testspiel zumindest ein kleines Ausrufezeichen: Beim standesgemäßen 7:0 (2:0)-Sieg beim Landesligisten MTV Gifhorn traf der 23-jährige Franzose fünfmal vor 700 Zuschauern. Die weiteren Tore steuerten Hasan Salihamidzic und Rasmus Jönsson bei.
Auch Kevin Pannewitz von Zweitliga-Absteiger Hansa Rostock kam bei den "Wölfen" zum Einsatz. Der 20 Jahre junge Mittelfeldspieler hat eine Saison mit vielen Eskapaden hinter sich - und darf derzeit bei Disziplinfanatiker Magath vorspielen.
Nach 27 Minuten 1:0, nach 90 15:0 - so lief's für Bayer Leverkusen im Freundschaftsspiel beim TuS Norderney vor 600 Zuschauern. Tobias Steffen brach den Bann, anschließend trafen Stefan Kießling (3 Tore), Okan Aydin, Karim Bellarabi, Samed Yesil, Dominik Kohr (je 2), Michael Ortega, Ömer Toprak und zum Abschluss Tranquillo Barnetta.
Der Hamburger SV entging derweil einer totalen Blamage: Marcus Berg rettete dem Fast-Absteiger der abgelaufenen Saison im Test beim Sechstligisten SV Drochtersen/Assel, Spitzenreiter der Landesliga Lüneburg, fünf Minuten vor Schluss einen hauchdünnen 2:1-Sieg. 4050 Zuschauer wollten den Bundesliga-Dino im Kehdinger Stadion zu Drochtersen sehen. Für den Underdog hatte Jan Koch (56.) die Führung durch Heung-Min Son (17.) ausgeglichen. Das nächste Testspiel bestreitet der HSV am Sonntag in Büdelsdorf gegen den VfB Stuttgart.
Jener VfB tat sich im hohen Norden am Freitag deutlich leichter: Beim SV Eintracht Lüneburg feierten die Schwaben einen 7:1-Erfolg. Dreimal traf der sehr agile Julian Schieber, der, von Bruno Labbadia im Sturmzentrum aufgestellt, durchspielen durfte. Des Weiteren waren der künftige Nürnberger Timo Gebhart per Elfmeter, Raphael Holzhauser, der kommende Saison zum Profi-Kader gehören wird, und Patrick Bauer vor rund 1200 Fans erfolgreich. Das Stuttgarter Führungstor hatte Lüneburgs Abwehrspieler Vincent Lorenzen per Eigentor erzielt.