| Vorname: | Adam |
| Nachname: | Matuschyk |
| Nation: | Deutschland |
Polen | |
| Verein: | 1. FC Köln |
| Geboren am: | 14.02.1989 |
kicker: Herr Matuschyk, ein Kölner schießt die Düsseldorfer zum Aufstieg, wie gefällt Ihnen das?
Matuschyk: Eigentlich ganz gut. Vor allem freue ich mich, dass ich nach langer Zeit mal wieder 90 Minuten durchspielen durfte. Dass ich ein Tor erzielt habe, macht mich umso glücklicher.
kicker: Warum war in Cottbus nicht mehr drin am Montagabend?
Matuschyk: Im Spielaufbau haben wir uns unnötige Ballverluste erlaubt. Am Ende hatten wir nach einer sehr schwachen ersten Hälfte nicht mehr als einen Punkt verdient, aber der könnte in der Endabrechnung noch ganz wichtig werden.
kicker: Im Mittelfeld wurde nach der Pause umgestellt, Sie spielten nicht mehr als "Sechser", sondern zentral hinter den Spitzen. Wie kam es dazu?
Matuschyk: Wir mussten nach dem 0:1 mehr Druck machen, und ich hatte auf dieser Position in der Vergangenheit auch schon gespielt. Es war sicherlich gut für den Trainer zu sehen, dass ich auch so erfolgreich einsetzbar bin.
kicker: Sie waren durch die Gelb-Sperre von Adam Bodzek ins Team gerutscht, nun wird Oliver Fink gesperrt fehlen. Dürfen Sie sich am Samstag gegen Braunschweig wieder auf 90 Minuten freuen?
Matuschyk: Das wird der Trainer entscheiden. Ich werde mich im Training entsprechend anbieten und Leistung zeigen. Natürlich ist ein Platz im Mittelfeld frei, aber die drei Gesperrten kommen ja auch zurück.
„Dass wir noch fünf Heim- und nur drei Auswärtsspiele zu absolvieren haben, könnte am Ende von Vorteil sein.
“Adam Matuschyk
kicker: Im Moment ist die Fortuna Dritter, steuert auf die Relegation zu. Verlieren Sie den direkten Aufstieg aus dem Blick?
Matuschyk: Das wollen wir nicht hoffen. Gegen Braunschweig müssen wir uns jedenfalls von Beginn an besser präsentieren als in Cottbus. Wir haben jetzt zwei Heimspiele in Folge vor uns, und wir wollen jedes gewinnen. Dass wir noch fünf Heim- und nur drei Auswärtsspiele zu absolvieren haben, könnte am Ende von Vorteil sein.
kicker: Ihr Mannschaftskollege Assani Lukimya löste mit seiner Entscheidung, im Sommer zum 1. FC Köln zu wechseln, mächtig Unmut bei den Fans aus. Wie bewerten Sie als jetziger und womöglich künftiger Kollege diese Wahl?
Matuschyk: Diese Entscheidung respektieren wir natürlich alle, denn solche Wechsel sind im Fußball ganz normal. Und wer Luki kennt, der weiß, dass er weiterhin alles für die Fortuna geben wird.
Interview: Matthias Goergens