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06.03.2012, 08:40

Bremen: Werder-Boss sieht Ziele in Gefahr und schlägt Alarm

Allofs: "So qualifiziert man sich nicht für Europa"

Der schleichende Niedergang in der Rückrunde fand für Werder Bremen am Samstag seinen vorläufigen Tiefpunkt - 0:1 bei Abstiegskandidat Hertha. An der Weser schrillen die Alarmglocken. Sieben Punkte aus sieben Partien sind eine ernüchternde Bilanz, darüber kann auch der 3:1-Erfolg im Derby beim HSV nicht hinwegtäuschen. Für Klaus Allofs Grund genug, Klartext zu reden.

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Thomas Schaaf und Klaus Allofs
Der Blick geht derzeit nach unten: Werder-Boss Klaus Allofs (r.) und Trainer Thomas Schaaf.
© picture alliance Zoomansicht

"Das war unsere schlechteste Saisonleistung, eine Katastrophe", sagte der Werder-Boss, der die Saisonziele akut gefährdet sieht. Denn die dringend benötigte Qualifikation für den Europacup, die maßgeblich bestimmen wird, wie Werders Gesicht in der kommenden Saison aussieht, steht längst nicht mehr auf sicheren Beinen. Kommenden Sonntag (ab 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker online) gastiert der Tabellensiebte Hannover 96 in Bremen, der nur noch einen Zähler hinter Werder liegt, und auch der wiedererstarkte VfB Stuttgart wird im Rückspiegel schon immer größer.

"Natürlich mache ich mir Sorgen", gesteht Allofs: "In der Hinrunde haben wir immerhin zu Hause die Punkte eingefahren, das war zuletzt aber auch nicht mehr der Fall. So wie in Berlin qualifiziert man sich nicht für Europa", meint der Werder-Boss, der schon jetzt sagt: "Wir haben nur noch Endspiele."

Schafft es Werder nach Europa?

Das große Problem der Bremer: Um Claudio Pizarro herum tummelt sich (zu) viel Durschnitt, und wenn der Peruaner mal nicht in bester Verfassung ist, springt niemand in die Bresche. Das weiß auch Allofs: "Es ist eine gewisse Abhängigkeit von Claudio da. Er war jetzt zweimal nicht in bestechender Form, und es ist dann aber auch kein anderer da, der dann die Tore schießt."

Allofs schlägt Alarm - und bringt dabei erstmals auch ein besonderes Druckmittel zum Einsatz: die zahlreichen auslaufenden Verträge. "Dort, wo wir klar wissen, dass es weitergehen soll und es finanziell in den Rahmen passt, werden wir versuchen zu handeln", erklärte der 55-Jährige am Sonntag. Kapitän Clemens Fritz zum Beispiel soll unbedingt gehalten werden. Aber: "Es gibt auch Fälle, in denen wir uns Zeit lassen müssen und wollen." Zum Beispiel bei Torhüter Tim Wiese, dessen Gehaltsvorstellungen ohne Europacup-Einnahmen nicht darstellbar wären. Zum Beispiel bei Markus Rosenberg, der seit Wochen das Vertrauen erhält, es aber nicht zurückzahlt.

06.03.12
 

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6Werder Bremen37:3836
 
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