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25.01.2012, 13:59

Dortmund: Zweiwöchiges Trainingsverbot

Götze "hat erst mal gar nichts zu machen"

Die schlechte Nachricht für Borussia Dortmund lautet: Mario Götze wird dem BVB länger fehlen. Die gute Nachricht lautet 4:1 und 5:1. Das sind die Ergebnisse, die die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp ohne den überragenden Mittelfeldspieler unmittelbar vor der Winterpause in Freiburg und zum Start in die Rückrunde beim Hamburger SV einfuhr.

Mario Götze
Musik hören und die Ruhe bewahren: Mario Götze muss zwei Wochen komplett mit dem Training aussetzen.
© Getty ImagesZoomansicht

Via Facebook verkündete der 19-Jährige seine Enttäuschung über den doch längeren Ausfall. "Echt bitter die Diagnose! Bin traurig", klagte Götze, der immerhin von der Tribüne aus bei "jedem Spiel mitfiebern" will und hofft, dass "ich bald wieder fit bin". Götze hatte seinen letzten Bundesligaeinsatz beim Heimspiel gegen den FCK (1:1, 12. Dezember), seitdem plagen ihn gesundheitliche Probleme.

Wegen einer Überlastung und einer Stressreaktion des Schambeins musste Götze die erste Partie der Rückrunde beim HSV sausen lassen, nun steht fest, dass er in den nächsten beiden Wochen absolutes Trainingsverbot hat. "Mario darf jetzt erst einmal gar nichts machen. Anschließend wird entschieden, wie er in der Reha gezielt aufgebaut wird", sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.

"Wir wussten seit einigen Tagen, dass es nicht gut aussieht, deshalb sind wir nicht geschockt."Dortmunds Trainer Jürgen Klopp

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So weit, so schlecht für den BVB im Titelrennen. Aber die Verantwortlichen des amtierenden Meisters haben Erfahrung mit dem Kompensieren wichtiger Spieler. Im abgelaufenen Meisterjahr mussten sie in der Rückrunde komplett auf den damaligen Shootingstar Shinji Kagawa verzichten, im Endspurt fehlte ihnen der als unverzichtbar geltende Nuri Sahin.

Deshalb brechen sie angesichts der Götze-Diagnose nun auch nicht total in sich zusammen: "Wir wussten seit einigen Tagen, dass es nicht gut aussieht, deshalb sind wir nicht geschockt", kommentierte Jürgen Klopp. Der Trainer weiß jedoch, dass dieser Kraftakt nicht beliebig zu wiederholen ist. "Götze ist ein herausragender Spieler und er fehlt uns auch richtig, aber wir müssen auch ohne ihn funktionieren", sagt Klopp trotzig.

"Kuba" spielt sich frei

In Hamburg schlüpfte Jakub Blaszczykowski in die Götze-Rolle. Der Pole, angetrieben von der Vorfreude auf die kommende Heim-EM im Juni, glänzte mit zwei Toren. Im bisherigen Saisonverlauf schwankte er zwischen Bank und Stammelf, zum Rückrundenauftakt lieferte er einen Auftritt ab, den der kicker mit der Note 1 belohnte. Der vielleicht für möglich gehaltene Reflex, nach dem Götze-Ausfall die restlichen Tage der Wechselperiode zu nutzen, bleibt nicht zuletzt wegen des Hamburg-Spiels zunächst aus.

Bei Götze selbst hat vorerst die totale Genesung Vorrang. Schließlich hat der bärenstarke Techniker im Juni auch ein paar Termine mit der deutschen Nationalmannschaft. Nach 29 Saison-Pflichtspielen binnen weniger Monate hatte Götzes Körper angefangen zu streiken - erst in Ansätzen, dann wollten sich im Trainingslager von La Manga keine Fortschritte einstellen und nun heißt es absolute Ruhe. "Wir müssen geduldig sein. Man darf nicht vergessen, dass wir es mit einem blutjungen Kerl zu tun haben", beschreibt Klopp die Situation seines Vorzeigespielers. Dass dieser tatsächlich die Verletzung durch die gesamte Rückrunde und bis zur EM schleppen könnte, weist Zorc von sich. "Bis dahin ist er längst wieder fit."

25.01.12
 
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Signal-Iduna-Park

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weitere Infos zu Klopp

Vorname:Jürgen
Nachname:Klopp
Nation: Deutschland
Verein:Borussia Dortmund

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