
| Vorname: | Srdjan |
| Nachname: | Lakic |
| Nation: | Kroatien |
| Verein: | 1899 Hoffenheim |
| Geboren am: | 02.10.1983 |
Nach der peinlichen Vorstellung in Augsburg (0:2) strafte Magath noch mit Missachtung und Schweigen. Kindisch? Nicht für Magath. Doch allmählich findet er seine Sprache wieder. "Ich gehe davon aus, dass ich meine Mannschaft auf Mainz einstelle", sagte der Wolfsburger Trainer am Donnerstag. Der noch immer schlecht gelaunte Magath ließ aber durchblicken, weiterhin nur das Nötigste mit seiner Mannschaft bereden zu wollen und drohte seinen Spielern mit personellen Konsequenzen. "Wir haben noch zwei Trainingseinheiten. Ich weiß nicht genau, wie viel ich da rede, aber ich werde genau beobachten und dann eine Entscheidung treffen, wer spielt", so der Coach.
Unklar ist, ob Ashkan Dejagah und Srdjan Lakic rechtzeitig fit werden für das Duell mit den Mainzern. Beide konnten wegen Krankheit in dieser Woche noch nicht trainieren.
Derweil weht der nächste Ärger aus Osten gen Wolfsburg. Vaclav Pilar hat bei den Wölfen unterschrieben, aber damit seinen Klub Viktoria Plzen verärgert. Eigentlich war mit ihm schon alles klar. Der Offensivmann unterschrieb beim VfL sogar gleich zwei Verträge. Der eine startet am 1. Januar. Der zweite gilt ab dem 1. Juli des kommenden Jahres. Laufzeit: drei Jahre. Doch die ganze Sache hat einen großen Haken: Viktoria Plzen, tschechischer Meister und Champions-League-Teilnehmer, hat Pilar in dieser Saison von Hradec Kralove ausgeliehen, besitzt eine Kaufoption und fühlt sich hintergangen. Nun gibt es Ärger.
Pilars Berater Jiri Stejskal zum kicker: "Plzen hat einen Fehler gemacht." Die Kaufoption, so der Agent, sei ungültig, weil sie nur zwischen den Klubs bestehe, nicht aber mit Pilar vereinbart worden sei. Die tschechische Spielervereinigung hält indes auch die VfL-Verträge für ungültig, weil der Spieler erst im Januar einen neuen Kontrakt unterschreiben darf. Fakt ist: Pilar ist bis Saisonende gebunden, Plzen müsste einlenken, damit er jetzt wechseln darf.