
| Vorname: | Thorsten |
| Nachname: | Fink |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | Hamburger SV |
Mit seinem Tor hatte dieser eine weitere Negativserie beendet, der Treffer des Peruaners war die erste 1:0-Führung unter Fink. Und setzte Kräfte frei. "Wir waren nicht nur spielerisch, sondern auch mental stark", bilanzierte Arnesen und schwärmt von Guerrero: "Er ist jetzt in Topform."
Tatsächlich mutiert das einstige Sorgenkind neben dem erneut starken Marcell Jansen unter Fink zum Hoffnungsträger, arbeitet unermüdlich und trifft endlich auch wieder. Guerrero war happy: "Ich fühle mich super. Weil wir guten Fußball spielen und kapiert haben, was der Trainer von uns will."
Fink hat die Spieler mit seiner Begeisterung angesteckt. Besonders Guerrero und Jansen wirken wie nach einer Frischzellenkur. "Paolo ist ein Südamerikaner, ein Spieler, der Spaß braucht. Und Marcell war mal Nationalspieler, er glaubt wieder an seine Chance", erklärte der Ex-Bayer die Wandlung der seit Monaten enttäuschenden Top-Verdiener.
"Der Sieg war verdient. Es war wichtig, dass die Mannschaft gefightet hat, spielen kann sie ja", meinte Fink. Der Bundesliga-Dino ist mit 13 Punkten immerhin auf Platz 14 geklettert. "Die Erleichterung bei uns und den Fans ist groß", sagte Kapitän Heiko Westermann. Arnesen hat es übrigens schon immer gewusst: "Es war für mich ohnehin nur eine Frage der Zeit, wann wir dran sind. Die Leistungen stimmten schon zuletzt, gegen Hoffenheim haben sich die Jungs endlich belohnt."
Bei den Zuschauern in Hamburg ist die Trendwende offenbar noch nicht angekommen. Gegen Hoffenheim waren erstmals in dieser Saison weniger als 50.000 Zuschauer im Stadion. Für "Oh, wie ist das schön" hat es aber trotzdem gereicht und Arnesen stellte fest: "Die haben Alarm gemacht für 100.000."

















