
| Vorname: | Benedikt |
| Nachname: | Höwedes |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | FC Schalke 04 |
| Geboren am: | 29.02.1988 |
Höwedes erlitt am Dienstagabend im Länderspiel gegen Holland (3:0) einen Außenband-Abriss im rechten Knie. Für ihn wird gegen den 1. FC Nürnberg aller Voraussicht nach Uchida in die Abwehrkette rücken.
"Es passierte beim Press-Schlag mit Edson Braafheid", erklärte Höwedes gegenüber dem kicker, "ich habe gleich etwas gespürt, wollte aber so kurz nach meiner Einwechslung nicht sofort wieder raus. Deshalb habe ich durchgespielt."
Klar sei aber: "Ich werde mehrere Wochen fehlen." Voruassichtlich wird er in diesem Jahr zu keinem EInsatz mehr kommen, obwohl er selbst die Vorrunde noch nicht abschreiben wollte. "Das ist bitter, denn es sind zwei wichtige Leute", sagte Manager Horst Heldt gegenüber der dpa.
Benedikt Höwedes schloss sich bereits im Jahr 2001 den Königsblauen an und durchlief sämtliche Jugendteams. Im Jahr 2006 schaffte er den Sprung in den Lizenzkader, ein Jahr später feierte er sein Debüt in der Bundesliga. Für Schalke kam er seitdem auf 105 Bundesligapartien (sieben Tore). Seit Beginn dieser Saison führt er die Elf von Trainer Huub Stevens als Kapitän auf das Feld.
Höwedes war auch in den Juniorenteams des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein Stammgast. In der Saison 2006/07 erhielt er als bester Spieler seines Jahrgangs vom DFB die Fritz-Walter-Medaille überreicht. Im Jahr 2009 wurde er mit der U 21 in Schweden Europameister. In der A-Nationalmannschaft feierte er am 29. Mai beim 2:1 über Uruguay sein Debüt im Team von Nationalcoach Joachim Löw.
S04-Coach Huub Stevens muss zudem auf Jefferson Farfan verzichten. Der Peruaner musste bei der 0:2-Niederlage Perus in Ecuador verletzt ausgewechselt werden und zog sich die gleiche Verletzung wie Höwedes zu. Das ergab eine Kernspinuntersuchung am Mittwoch in Lima. Farfan muss das lädierte Knie vier Wochen ruhig stellen und danach ein mindestens zweiwöchiges Aufbautraining absolvieren. Damit kann der Peruaner erst wieder zur Rückrunde aufs Spielfeld zurückkehren.
Farfan kam 2008 von Eindhoven nach Gelsenkirchen und gehört zu den absoluten Leistungsträgern. Insgesamt hat er 102 Spiele für die Knappen bestritten, dabei 22 Tore erzielt und 30-mal aufgelegt. In der laufenden Saison ist er nach Claudio Pizarro (kicker-Durchschnittsnote: 2,25) der zweitbeste Offensivspieler der Liga (2,78).