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05.10.2011, 10:29

St. Pauli: Nach dem Abstieg läuft es wieder rund

100 Tore! Party nach Ebbers-Jubiläum

Marius Ebbers (33) und St. Pauli bleiben im Gleichschritt. Nach dem enttäuschenden Bundesliga-Aufenthalt läuft es eine Etage tiefer wieder rund.

Das 100. Ebbers-Tor in Deutschlands Profiligen: Energies Thorsten Kirschbaum ist geschlagen.
Das 100. Ebbers-Tor in Deutschlands Profiligen: Energies Thorsten Kirschbaum ist geschlagen.
© picture-allianceZoomansicht

Dem Ausrutscher gegen Aue folgte die direkte Rückkehr in die Spur - wieder einmal dank Marius Ebbers (33). Seit seinem Comeback gegen 1860 München Mitte September erzielte St. Paulis Torjäger fünf Treffer in vier Partien. Und feierte mit dem Schlusspunkt zum 4:1 sogar ein Jubiläum: "Das war mein 100. Tor in der 1. und 2. Liga, da bin ich schon stolz drauf."

Nur sechs seiner 100 Treffer erzielte Ebbers im Oberhaus, ist eine Etage tiefer hingegen eine Klasse für sich. In der Saison 2009/10 mit 20 Toren der Aufstiegsgarant, hat der Blondschopf das frustrierende Abstiegsjahr mit nur drei Treffern und dem Stammplatz-Verlust in beeindruckender Manier hinter sich gelassen. Trotz Faserriss in der Vorbereitung und der Ellbogen-Luxation zu Beginn der Spielzeit ist er wieder angekommen in "seiner" Liga. Die schützende Schiene um den Ellbogen, von Ebbers eigentlich als störend empfunden, entwickelt sich dabei zum Glücksbringer - sämtliche Saisontore erzielte er mit Schiene, wird sie aber dennoch bei völliger Genesung ablegen. "Sobald die Ärzte sagen, dass alles wieder zu 100 Prozent okay ist, kommt sie ab." Aberglaube, betont Trainer Andre Schubert (40), ist bei dem Zweitliga-Torjäger ohnehin kein Erfolgsgeheimnis. "Er hat einfach die Qualität, ist sehr wichtig für unser Spiel."

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Schubert selbst hatte in Cottbus auch eine Maßnahme ergriffen, die sich als elementar für das Spiel des Bundesliga-Absteigers erwiesen. Vom bislang praktizierten 4-1-4-1-System war der Coach zum 4-2-3-1 der Vorjahre zurückgekehrt, hatte Florian Bruns (32) geopfert und Dennis Daube (22) als zusätzliche defensive Absicherung eingebaut. Der Effekt: "Es war schwer gegen uns ins Spiel zu kommen." Max Kruse (23) gibt Schubert recht: "Unser Plan ist voll aufgegangen, wir haben wesentlich kompakter gestanden als gegen Aue und gut umgeschaltet." Auch die zweite Maßnahme des Trainers griff: Ralph Gunesch (28) rechtfertigte in der Innenverteidigung das Vertrauen als Ersatz für Lasse Sobiech (20), überzeugte mit resolutem Stil, bereitete zudem das Führungstor vor - wichtige Erkenntnisse vor dem Top-Spiel gegen Düsseldorf.

Sebastian Wolff

05.10.11
 
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weitere Infos zu Schubert

Vorname:Andre
Nachname:Schubert
Nation: Deutschland
Verein:FC St. Pauli

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