Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

30.09.2011, 09:28

Freiburg: Kein Sieg, wenn Cissé trifft

Dufner: "Instabil wegen der Negativerlebnisse"

Erstmals seit 18 Monaten steht der SC Freiburg auf einem Abstiegsplatz. Der Negativtrend begann nicht erst mit dem Trainerwechsel von Robin Dutt (46) zu Marcus Sorg (45), sondern bereits im Januar. In der Rückenrundentabelle war der Sportclub Sechzehnter.

Felix Bastians (re.)
Glücklich sieht anders aus: Felix Bastians (re.) kam mit Freiburg noch nicht in Tritt.
© picture allianceZoomansicht

Der Umbruch: Von den Stammspielern verließ allein Ömer Toprak (22, Bayer Leverkusen) den Verein. Beg Ferati (24, FC Basel) sollte in seine Fußstapfen treten. Für den Sturm wurde Garra Dembelé (25, Levski Sofia) als potenzieller Nachfolger von Papiss Cissé (26) geholt.

Die Fakten: 22 Gegentore insgesamt und 18 Gegentore auswärts sind Ligaspitze. Sechs der 22 wurden per Kopf erzielt, in der Luft ist niemand schwächer. Fünf Gegentreffer in der Schlussviertelstunde sind ebenfalls ein Höchstwert. Vergleicht man die Zahlen mit denen der Spieltage eins bis sieben der Vorsaison, fällt auf, dass die Anzahl der Tore von 11 auf 12 stieg, die der Gegentore sich jedoch von 11 auf 22 verdoppelte.

- Anzeige -

Die Offensive: Alles dreht sich um Cissé (6 Tore), wobei kurioserweise keiner seiner Treffer zum Sieg führte. Der bisher einzige gelang mit dem 3:0 gegen Wolfsburg (Barth, Jendrisek, Makiadi). Positiv fällt auf, dass zehn der zwölf Saisontore aus dem Spiel heraus erzielt wurden - nach Bayern und Köln der drittbeste Wert der Liga.

Die Defensive: Ferati und Kapitän Butscher (31) fielen zeitweise verletzt aus. Mensur Mujdza (27), Oliver Barth (31), Pavel Krmas (31) und Felix Bastians (23) - die derzeitige Stamm-Viererkette - sind im kicker-Ranking komplett unter den zehn notenschlechtesten Abwehrspielern zu finden. "Am Anfang der Saison hat die Balance zwischen Offensive und Defensive nicht gestimmt", sagt Trainer Sorg, der sein Team mittlerweile besser austariert findet. Derzeit arbeitet er mit der Mannschaft daran, die "Flanken des Gegners besser zu unterbinden". Die Grundtendenz, offensiver als Dutt spielen zu lassen, will Sorg beibehalten.

Die Aussichten: "Nach dem 1:2 ist die Mannschaft auf Schalke zusammengefallen. Wir sind aufgrund der Negativerlebnisse instabil. Andererseits waren wir 60 Minuten das bessere Team. Das stimmt zuversichtlich", betont Sportdirektor Dirk Dufner (43). Im Sommer hatten er und Sorg der Stärkung der Defensive wenig Priorität beigemessen, im Winter wird dieser Punkt neu zu bewerten sein.

30.09.11
 
- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Sorg

Vorname:Marcus
Nachname:Sorg
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg

- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -