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18.08.2011, 11:11

München: Einsatz gegen Hamburg noch offen

Robbens Rückkehr mit Rückenschmerzen

"Das Ergebnis ist in Ordnung, aber wir müssen noch viel konzentrierter, aggressiver und vor allem schneller spielen", lautete die Kurzanalyse von Arjen Robben nach dem 2:0-Erfolg gegen den FC Zürich und traf damit den Nagel auf den Kopf. Dabei war es letztlich Robben, der den Unterschied ausmachte. Erst bediente er Bastian Schweinsteiger, nach dem Wechsel sorgte er selbst für den Endstand. Dabei spielte er unter Schmerzen, wie er gestand, und fast schon gewohnt heißt es: Einsatz offen!

Arjen Robben
Noch lange nicht bei 100 Prozent: Arjen Robben sieht noch viel Luft nach oben.
© Getty ImagesZoomansicht

Damit bleibt der Niederländer das Sorgenkind bei den Bayern. Robben wurde im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen das Team aus der Schweiz von Rückenschmerzen geplagt. "So ist es schwierig zu spielen. Ich hoffe, dass es physisch jetzt schnell besser geht", erklärte der Offensivspieler. Der Einsatzplan lässt hingegen keine große Zeit zur Regeneration. Am Samstag (15.30 Uhr) ist der Hamburger SV Gast in München, und kommenden Dienstag steht bereits das Rückspiel in Zürich an.

Am Mittwochabend mochte Robben noch nicht darüber spekulieren, ob er gegen den HSV dabei ist. Man müsse die Entwicklung abwarten. "Ich bin noch nicht fit. Ich habe 90 Minuten mit Schmerzen gespielt und konnte meine Leistung nicht bringen", berichtete der 27-Jährige frustriert. Auch wenn er sein aktuelles Leistungsvermögen nur auf "60 bis 70 Prozent" taxierte, erzielte er das 2:0 mit einem feinen Linksschuss und bereitete zudem zuvor das Kopfballtor von Bastian Schweinsteiger mit einer exakten Flanke vor. "Ich war froh über das Tor und die Torvorlage", erklärte Robben: "Ich wollte unbedingt dabei sein."

Wegen Rücken- und Adduktorenproblemen hatte Robben bereits am vergangenen Wochenende beim Münchner 1:0-Sieg in Wolfsburg gefehlt. Zuvor musste er wegen einer Sprunggelenks-Blessur pausieren, wegen der er auch zu Saisonbeginn im DFB-Pokalspiel bei Eintracht Braunschweig (3:0) nicht dabei war. Gerne würde man in München auf weitere Einträge in der Krankenakte des Niederländers verzichten.

Müllers ungewohnte Perspektive

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An Offensivkräften sollte es Jupp Heynckes allerdings nicht mangeln, selbst wenn er Robben eine Pause gönnt. Denn vor der Partie gegen Zürich gab es einen ersten Paukenschlag. Heynckes ließ Thomas Müller draußen. Für den Nationalspieler war es das erste Mal seit dem 23. Mai 2009, dass er auf der Bank Platz nehmen musste. Heynckes hatte im Angriff die Qual der Wahl, nachdem mit Robben wieder alle Offensivkräfte zur Verfügung standen.

Am Ende hieß es: Kroos oder Müller? Ein Nationalspieler musste auf die Bank. "Wer beim FC Bayern im Kader ist, der ist im Grunde genommen Stammspieler", hatte Heynckes signalisiert, dass es auch mal die eine oder andere Entscheidung gegen einen großen Namen geben wird. Trotz des Auftriebs durch den starken Auftritt im Länderspiel gegen Brasilien enttäuschte Kroos jedoch. Vielleicht darf er aber trotzdem wieder ran, und Müller rotiert für Robben auf die rechte Offenvseite.

18.08.11
 
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weitere Infos zu Robben

Vorname:Arjen
Nachname:Robben
Nation: Niederlande
Verein:Bayern München
Geboren am:23.01.1984

weitere Infos zu T. Müller

Vorname:Thomas
Nachname:Müller
Nation: Deutschland
Verein:Bayern München
Geboren am:13.09.1989

weitere Infos zu Kroos

Vorname:Toni
Nachname:Kroos
Nation: Deutschland
Verein:Bayern München
Geboren am:04.01.1990

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