Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

1. FC Nürnberg

 - 

FC Schalke 04

 

2:4 (1:3)

Seite versenden

1. FC Nürnberg
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.










Vize-Meister steht im Ligapokal-Finale

Kuranyi glänzt als Vorbereiter

Der erste Ligapokal-Auftritt von Pokalsieger Nürnberg fand ein schnelles Ende: Die in der Defenesive ungewohnte Schwächen zeigende Meyer-Elf musste sich im Duell der Traditionsklubs Schalke 04 beugen, das mit drei Toren binnen sieben Minuten vor der Halbzeit den Grundstein zum insgesamt verdienten Erfolg legte. Spätestens mit dem vierten Gäste-Tor nach einer knappen Stunde war die Partie entschieden.

Kuranyi geht gegen Nürnbergs Wolf zu Boden
Verkehrte Welt: Kuranyi (hier gegen Nürnbergs Wolf) zeigte eine starke Leistung und war meistens obenauf.
© dpaZoomansicht

Als Pokalsieger war Nürnberg für das Ligapokal-Halbfinale gesetzt. Coach Hans Meyer schickte im "wichtigsten Vorbereitungsspiel" seines Teams drei Neuzugänge auf den Rasen: Hinten links verteidigte der Däne Jacobsen, im offensiven Mittelfeld durfte der Bosnier Misimovic ran und ganz vorne stürmte der Grieche Charisteas. Im Tor erhielt Klewer eine Bewährungschance. Schalke hatte sich mit einem 1:0 gegen Karlsruhe für das Semifinale qualifiziert. Im Vergleich dazu musste der nicht ganz fitte Siegtorschütze Halil Altintop für Nationalstürmer Kuranyi weichen. Des Weiteren spielte Neuzugang Westermann für den ebenfalls angeschlagenen Kapitän Bordon.

Die "Königsblauen" erarbeiteten sich in der Anfangsviertelstunde eine leichte optische Überlegenheit. Die erste Möglichkeit aber hatte der Club, als Saenko - von Neu-Kapitän Galasek blitzschnell freigespielt - aber zu wenig aus seinem Freiraum machte (5.). Schalke kam immer wieder über die linke Abwehrseite der Franken, die zu Beginn doch einige Lücken offenbarte: Glauber rettete nach einer Rechtsflanke vor dem einschussbereiten Asamoah (7.), der sechs Minuten später erstmals Keeper Klewer einer kleinen Prüfung unterzog.

- Anzeige -

Bis dorthin war Nürnberg nicht viel gelungen, doch nach der ersten gelungenen Staffette, als Vittek per Kopfball in der Mitte Charisteas suchte, aber nicht fand, nahmen die Hausherren langsam Fahrt auf. Schon die nächste Kombination sollte zum Torerfolg führen und dabei sollten die beiden bis dorthin nahezu unsichtbaren Charisteas und Misimovic eine entscheidende Rolle spielen: Der Grieche kam 25 Meter vor dem Tor glücklich ans Leder und spielte nach halblnks auf den freigelaufenen Misimovic, der sofort quer zu Vittek passte. Der Slowake ließ sich die Chance nicht entgehen und platzierte aus 13 Metern genau ins rechte untere Eck (20.).

In der Folge passierte nicht viel - die Meyer-Elf hatte die Partie unter Kontrolle und ließ hinten nichts anbrennen. Bis zur 38. Minute: Kuranyi steckte im richtigen Moment zu Kobiashvili durch, der frei vor Klewer aus 16 Metern überlegt einschoss - 1:1. Die vorher doch recht sattelfeste Clubabwehr geriet nun völlig aus den Fugen. Klewer rettete noch mit Glanztat gegen Ernst (39.), Kuranyi erwischte einen Kopfball aus vier Metern nicht richtig (42.). Der Nationalsürmer war aber dann wieder entscheidend am Führungstreffer beteiligt, als er mit einem Diagonalpass in den Strafraum Ernst fand, der Klewer mit einem Schrägschuss aus zehn Metern keine Chance ließ (43.). Damit nicht genug, denn Kuranyis Steilpass überrumpelte die auf Abseits spielende Abwehr der Hausherren - Rakitic umspielte Klewer, passte quer zu Lövenkrands, und der Dreifachschlag war perfekt (45.)

Nach Wiederanpfiff blieb Glauber in der Kabine, Kristiansen kam, Galasek ging zurück in die Abwehrkette. Doch auch jetzt fanden die Franken ihre Ordnung nicht wieder. Die "Königsblauen" waren bei nahezu jedem Angriff gefährlich und vergaben zunächst Chance um Chance, bis Westermann nach einer Rakitic-Ecke völlig alleingelassen aus fünf Metern zum 1:4 einnickte (58.). Der Pokalsieger war in der Folge bemüht, agierte aber lange Zeit ohne Fortune. Vitteks Knaller von der Strafraumgrenze (73.) weckte noch einmal die Lebensgeister der Hausherren, doch Schalke spielte den Erfolg letztendlich relativ ungefährdet über die Zeit.

Auf den FC Schalke wartet nun in seinem vierten Ligapokal-Finale am Samstag der Sieger des Südschlagers Stuttgart gegen Bayern, die am Mittwoch aufeinandertreffen.

24.07.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Klewer (4) - 
Reinhardt (3,5) , 
Wolf (4,5) , 
Glauber (5)   
Jacobsen (5) - 
Galasek (3,5)   
Engelhardt (5) - 
Misimovic (3,5)   
Vittek (2)        
Saenko (3,5)   
Charisteas (4,5)   

Einwechslungen:
46. Kristiansen (3,5) für Glauber
52. Mintal (3,5) für Misimovic
63. Kennedy für Charisteas

Trainer:
Meyer
FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (2,5) - 
Boenisch (4)   
Westermann (2,5)    
Krstajic (2,5) , 
Pander (4) - 
F. Ernst (3)       
Kobiashvili (3)    
Asamoah (3,5)   
Rakitic (2,5) , 
Lövenkrands (4)    
Kuranyi (1,5)

Einwechslungen:
46. J. Jones (3) für Boenisch
46. Halil Altintop (4) für Asamoah
63. Bajramovic für F. Ernst

Trainer:
Slomka

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Vittek (20., Rechtsschuss, Misimovic)
1:1
Kobiashvili (38., Linksschuss, Kuranyi)
1:2
F. Ernst (43., Linksschuss, Kuranyi)
1:3
Lövenkrands (45., Linksschuss, Rakitic)
1:4
Westermann (58., Kopfball, Rakitic)
2:4
Vittek (73., Rechtsschuss, Reinhardt)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Galasek
(1. Gelbe Karte)
,
Saenko
(1.)
Schalke:
-

Spielinfo

Anstoß:
24.07.2007 20:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion
Zuschauer:
25200
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
6:9
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 2,5
ließ in einer intensiven Partie viel laufen und blieb dabei ohne gravierenden Fehler. Lediglich bei der Verwarnung von Saenko lag er daneben.
Spieler des Spiels:
Kevin Kuranyi
Bereitete zwei Schalker Treffer direkt und einen weiteren maßgeblich vor, zeigte sich kampfstark und immer anspielbereit.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -