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15.05.2009, 15:30

Bremen/Gladbach: 7 bis 8 Millionen Euro Ablöse

Werder gewinnt den Poker um Marin

Die Würfel sind gefallen: Aller Voraussicht nach wird der Gladbacher Marko Marin in der neuen Saison zu Werder Bremen wechseln. Eine offizielle Bestätigung der beiden Klubs steht zwar noch aus, doch die Anzeichen häufen sich, dass der UEFA-Cup-Finalist das Rennen gegenüber dem Mitbewerber Hamburger SV gemacht hat. Marin soll einen Vierjahresvertrag erhalten.

Fußball, Bundesliga: Der Noch-Gladbacher Marko Marin und Bremens Keeper Tim Wiese.
Tragen ab Sommer das gleiche Trikot: Der Noch-Gladbacher Marko Marin und Bremens Keeper Tim Wiese.
© imagoZoomansicht

In seiner Donnerstag-Ausgabe hatte der kicker auf den Konkurrenzkampf der beiden Vereine hingewiesen, der nun entschieden scheint.

Bislang hatte der 20-Jährige zum HSV tendiert, dort in den vergangenen Wochen sogar ganz konkrete Verhandlungen geführt. Doch der Nationalspieler hat es sich nach den jüngsten Entwicklungen anders überlegt. Zu seinem Sinneswandel beigetragen hat, dass der HSV aus den beiden Pokalwettbewerben ausgeschieden ist und sich auch in der Liga vehement verschlechtert hat.

Zudem hat sich in Bremen eine günstige Entwicklung ergeben, da Werder durch den geplanten Diego-Transfer zu Juventus Turin dank der Ablöse von rund 24,5 Millionen Euro finanziell besser gestellt ist und Marin in Mönchengladbach loseisen könnte.

Marins Vertrag bei der Borussia läuft bis 2010. Eine Ausstiegsklausel mit festgeschriebener Ablösesume ist nicht vorhanden. Im Winter hatte der HSV bereits nachgefragt und rund zehn Millionen Euro geboten. Damals lehnte der Abstiegskandidat vom Niederrhein ab. Ein halbes Jahr später dürfte der Preis für den Techniker gesunken sein. Bei dem zu erwartenden Deal zwischen Werder und der Borussia, der nach kicker-Informationen kurz vor dem Abschluss steht und beim endgültigen Klassenerhalt der Westdeutschen verkündet werden könnte, wird von einer Transfersumme zwischen sieben und acht Millionen Euro ausgegangen.

"Ich kann den Transfer noch nicht bestätigen", betonte Bremens Manager Klaus Allofs, der in diesem Zusammenhang auch auf die laufende Saison verwies. Auch Marko Marin hielt sich noch bedeckt: "Ich werde mich nach Saisonende mit der Borussia zusammensetzen und über meine Zukunft reden." Zu einem Interview, das er, dessen Familie aus Bosnien stammt, einer dortigen Sportzeitung gegeben haben soll, erklärte der kleine Techniker: "Ich weiß nicht, woher diese Sätze kommen. Ich habe keine Interviews gegeben." Die Zeitschrift "Fokus" hatte Marin mit den Worten zitiert: "Ich bin glücklich, nach Bremen zu wechseln."

Jan Lustig/Hans-Günter Klemm

15.05.09
 

kicker-sportmagazin

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