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27.04.2009, 17:30

Bayern: Scholl übernimmt zweite Mannschaft

"Psychologische Barriere" muss aufgelöst werden

Nach der Entlassung von Jürgen Klinsmann hat sich die Vereinsführung aus Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge, seinem Stellvertreter Uli Hoeneß sowie Vorstandsmitglied Karl Hopfner auf einer Pressekonferenz den Medienvertretern gestellt. Entscheidend sei die Erfolgslosigkeit der letzten Wochen gewesen. Hoeneß wies darauf hin, dass die entscheidenden Spiele zuletzt allesamt verloren wurden.

Sahen sich zum Handeln gezwungen: Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge.
Sahen sich zum Handeln gezwungen: Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge.
© picture allianceZoomansicht

Die Entscheidung sei den Verantwortlichen laut Rummenigge sehr schwer gefallen. Für die Führung sei aber nach mehrstündigen Beratungen am Sonntag klar gewesen, dass im Team eine "psychologische Barriere", die am Samstag gegen Schalke sichtbar geworden sei, aufgelöst werden müsse. Die Sorge, ob die minimalen Saisonziele noch erreicht werden können, sei schließlich ausschlaggebend gewesen. Man sei dem Trainer immer mit Geduld und Seriosität zur Seite gestanden, allerdings hätten die Zweifel immer mehr zugenommen.

Am Montag um 9.30 Uhr wurde Klinsmann die Entscheidung mitgeteilt. Laut Uli Hoeneß war dieser zwar gefasst, aber auch sehr überrascht und schockiert: "Er hat vielleicht damit gerechnet, dass wir nach dem 0:2 von Wolfsburg in Cottbus die Entscheidung noch mal aufschieben würden." Laut Geschäftsführer Karl Hopfner werde man sich nun mit den Anwälten von Jürgen Klinsmann zusammensetzen, um die Modalitäten einer Vertragsauflösung zu besprechen.

Heynckes brauchte nur fünf Minuten

Wie Karl-Heinz Rummenigge erklärte, habe Jupp Heynckes sofort zugesagt, den Bayern in den verbleibenden vier Wochen zu helfen. "Dabei hat Geld für ihn überhaupt keine Rolle gespielt." Er habe sich nur fünf Minuten mit seiner Frau beraten und anschließend zurückgerufen. Die Entscheidung für Heynckes sei gefallen, weil die Bayern nun "einen erfahrenen Trainer" bräuchten. Es sei aber klar, dass Heynckes definitiv nur bis Saisonende bleiben werde. Eventuell werde er, so Uli Hoeneß, sogar in die Findung eines Nachfolgers, für die sich die Bayern vier bis sechs Wochen Zeit nehmen wollen, eingebunden. Bis jetzt sei aber mit keinem anderen Trainer gesprochen worden.

Zudem wiesen die Verantwortlichen darauf hin, dass aus der kurzen Ära Klinsmann auch viel Positives bleiben werde, beispielsweise das neue Leistungszentrum des Vereins, um das die Bayern von vielen Spitzenklubs beneidet werden. Im Saisonendspurt müsse nun die Mannschaft, die die Entscheidung sehr gefasst aufgenommen habe, Vollgas geben. Hoeneß bat dafür die Fans um Unterstützung. Vielleicht könne das Saisonziel Meistertitel doch noch erreicht werden.

Scholl übernimmt Bayern II

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Klinsmann wird groß präsentiert. Er sagt: "Meine Philosophie ist es, jeden Spieler besser zu machen und damit die Mannschaft, jeden Tag."
© imago

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Für den aufgerückten Hermann Gerland wird Mehmet Scholl bis zum Saisonende Interimstrainer der zweiten Mannschaft der Bayern. Das wurde am Montagabend bekanntgegeben. "Mehmet war ein großer Spieler, hat sich in der Jugendarbeit die ersten Sporen verdient und wir vertrauen ihm diese neue Aufgabe im Bewusstsein an, dass er diese junge Mannschaft begeistern und erfolgreichen trainieren wird", so Rummenigge.

 

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