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26.03.2009, 12:54

FC Schalke: Aachens Holtby kommt nicht

Rutten-Aus bestätigt - Tönnies legt neuen Zeitplan fest

Heißer Kandidat auf den Schalker Manager-Posten bleibt Oliver Kahn. Doch Aufsichtsratschef Tönnies sondiert den Markt und besorgte sich sogar die Nummer von Arsenals Teamchef Arsene Wenger! Dass es in der Manager-Frage "keine Schnellschüsse" geben werde, hatte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies ohnehin angekündigt. Nun wurde der Zeitplan für die Nachfolge-Regelung des abberufenen Andreas Müller noch einmal korrigiert.

Fußball, Bundesliga: Fred Rutten kehrt dem FC Schalke den Rücken.
Abschied bestätigt: Fred Rutten kehrt dem FC Schalke den Rücken.
© picture-allianceZoomansicht

Nicht mehr im Laufe dieser Woche, sondern erst in der nächsten sei die Entscheidung zu erwarten. Denn: Tönnies will "keine Experimente". Im Klartext: Der immensen Tragweite seiner Personalentscheidung für das Schicksal des Klubs ist er sich wohl bewusst. Weshalb er, nach den Absagen von Matthias Sammer (41), Oliver Bierhoff (40) und Heribert Bruchhagen (60), weiterhin gründlich den Markt sondiert. Auch wenn in Oliver Kahn (39) ein für rundum tauglich befundener Top-Kandidat existiert.

In welchen Kategorien Tönnies dabei zu denken wagt, belegt dies: Nach kicker-Informationen besorgte sich der Fleischfabrikant aus Rheda-Wiedenbrück sogar die Telefonnummer von Arsene Wenger (59), Teamchef des FC Arsenal. Ganz egal, ob eine Verpflichtung von vornherein utopisch erscheint. Doch auch rein theoretische Chancen, etwa die auf Wolfsburgs Felix Magath (55) oder Griechenlands Nationaltrainer Otto Rehhagel (70), will Tönnies nicht ungeprüft verstreichen lassen.

Rutten bestätigt seinen Abschied

Das Aus für den Coach hat sich nach kicker-Informationen bisher nur verzögert. Der 46-Jährige selbst bestätigte nun gegenüber der Bild-Zeitung, dass er in der kommenden Spielzeit nicht mehr für Schalke tätig sein wird. Dass Rutten nächste Woche in Bielefeld ebenfalls noch auf der Bank sitzt, gilt als ausgeschlossen. Gründe für das aktuelle Zögern der Schalker Verantwortlichen liegen derweil auf der Hand. Zum einen sind es finanzielle. Da Rutten bei den Königsblauen noch bis 2010 unter Vertrag steht, aber ab kommendem Sommer bereits als designierter Neu-Trainer (und Sportdirektor in Personalunion) der PSV Eindhoven gilt, könnte Schalke aus der Trennung theoretisch sogar noch Kapital schlagen - in Form einer Ablöse für den Fußballlehrer. Derlei Pläne sind zwar nicht bekannt.

Bemerkenswert allemal, dass der Aufsichtsratschef sämtliche Sondierungen im Alleingang vornimmt. Also ohne Präsident Jupp Schnusenberg (68) und Geschäftsführer Peter Peters (46), die in der Manager-Frage offenbar vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Die klare Botschaft: Der neue Vorstandskollege wird im höchsten Klubgremium eindeutig den Ton angeben dürfen und sollen.

Königsblaue Diät á la Schnusenberg

Doch die relevante Frage bleibt trotzdem: Welcher in der auf schnellen Erfolg ausgerichteten Branche höchst ambitionierte Manager wird sich am Ende wirklich auf Schalke einlassen? Dass dem neuen Hoffnungsträger zunächst eine entbehrungsreiche Zeit der Aufbauarbeit bevorstehen wird, machte Schnusenberg dieser Tage klar: "Wir dürfen erst einmal nicht von der deutschen Meisterschaft oder der Champions League reden."

Ehe derartige Ziele wieder realistisch seien, erwartet der Klubvorsitzende "einen langen Prozess, der hoffentlich von den Fans und vom neuen Manager mitgetragen" werde. Die Personalkosten von zuletzt 55 Millionen Euro sollen auf rund 40 Millionen reduziert werden. Spielerverkäufe (Rafinha, Kuranyi) scheinen unausweichlich, "um einige Leistungsträger herum wollen wir eine junge und hungrige Mannschaft bauen".

Kurioserweise also genau das, was auch Ex-Manager Andreas Müller (46) und Noch-Trainer Fred Rutten (46) vorhatten. Nachdem Müller die erst später vermeldete Vertragsverlängerung mit Heiko Westermann (25) bis 2014 noch persönlich realisiert hatte, werden seine Pläne nun auch weiterhin in die Tat umgesetzt. Die durch Müller längst eingeleitete Verpflichtung der Offensiv-Talente Jan Moravek (19, Bohemians Prag, Vertrag bis 2013) und Nicolas Mezquida (17, Penarol Montevideo) wurde jetzt vom Vorstand vollendet.

Lewis Holtby kommt nicht

Eine bittere Absage handelten sich die Königsblauen allerdings vom ligaweit heißbegehrten Aachener Shooting-Star Lewis Holtby (18) ein. Der dribbelstarke Angreifer erklärte am Mittwoch gegenüber dem kicker: "Zu meiner Zukunft über die Saison hinaus möchte ich aktuell eigentlich noch nichts sagen. Aber es ist definitiv, dass ich nicht zu Schalke 04 wechsle."

Thiemo Müller

 

kicker

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