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23.03.2009, 10:30

Frankfurt: Erstes Tor seit 18 Monaten erinnert an bessere Zeiten

Neue Qualitäten dank Chris und Meier

War es schon die Wende zum Guten? Selten war die Eintracht in dieser Saison spielerisch so gut aufgelegt wie in Leverkusen. "Wir haben Bayer04 nicht zur Entfaltung kommen lassen", resümierte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen, "unsere Mannschaft hat sich deutlich verbessert."

Fußball, Bundesliga: Alex Meier von Eintracht Frankfurt jubelt, Leverkusens Adler und Barnetta ist konsterniert.
Jubel nach 18 Monaten: Alex Meier machte gegen Leverkusen das 1:0 und entzückte seinen Coach.
© picture-allianceZoomansicht

Der Frankfurter Aufwärtstrend macht sich im Wesentlichen an zwei Namen fest: Alexander Meier (26) und Chris (30). Während der Brasilianer erneut als einer der beiden Sechser die Fäden im defensiven Mittelfeld zog, erzielte Meier davor postiert sein erstes Bundesligator seit dem 15. September 2007.

Funkel taxiert fitten Meier auf acht Tore

Zwischenzeitlich hatte Meier allerdings auch nicht allzu viele Spiele bestritten, wurde mehrfach am rechten Knie operiert und kehrte erst Anfang der Rückrunde ins Team zurück. "Jetzt wird es von Spiel zu Spiel besser. Was die Physis betrifft, sind Meier und Chris fast bei hundert Prozent", erklärte Trainer Friedhelm Funkel, "und mit beiden ist mehr Spielkultur in unsere Mannschaft gekommen". Zuletzt fehlten der Eintracht nicht nur Spielkultur, sondern auch Tore, "und ein fitter Alex Meier ist für sechs bis acht Tore pro Saison gut", weiß Funkel.

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"Das 1:0 war kurios. Der Ball geht mir gegen das Knie, ich wollte den Treffer eigentlich mit dem Fuß machen. Aber Tor ist Tor", sagte Meier, der dafür übrigens sein rechtes Knie, das ihm so viel Probleme bereitet hatte, benutzte. "Wir sollten uns über den Punkt freuen und nicht über zwei verlorene ärgern", so Meier weiter. "Mit einem Sieg hätten wir uns richtig absetzen können", meinte hingegen Michael Fink. Nun ist die Eintracht am Samstag in einer Woche gegen Energie Cottbus zum Siegen verdammt, wenn sie den Vorsprung auf die Abstiegszone ausbauen will.

"Man sieht, welche Qualität in uns steckt, wenn alle Spieler dabei sind."Michael Fink

Die Variante mit Fink und Chris als Doppelsechs hat wie schon gegen Hoffenheim (1:1) gut funktioniert. "Durch die Mitte ist nichts durchgekommen", analysierte Fink. Eine positive Entwicklung zeigt die spielerische Leistung der Mannschaft in den beiden jüngsten Spielen. "Man sieht, welche Qualität in uns steckt, wenn alle Spieler dabei sind", betonte Fink und vergaß im Überschwang der Gefühle sogar, dass der halbe Sturm (Amanatidis, Liberopoulos) noch fehlte.

23.03.09
 
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