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10.12.2008, 17:04

Hoffenheim: Löw begrüßt den Wechsel

Hildebrand: "Neuanfang"

Timo Hildebrand wurde am Mittwochnachmittag bei einer Pressekonferenz bei Tabellenführer 1899 Hoffenheim vorgestellt. Der ehemalige Nationaltorhüter hatte erst vor fünf Tagen seinen ursprünglich bis 2010 datierten Vertrag mit dem spanischen Erstligisten FC Valencia aufgelöst und konnte somit mit sofortiger Wirkung ablösefrei zu einem neuen Arbeitgeber wechseln.

Bald im Trikot von 1899 Hoffenheim: Timo Hildebrand
Ab 2009 im Trikot von 1899 Hoffenheim: Timo Hildebrand.
© imagoZoomansicht

Am Donnerstag hatte sich Hildebrand mit Valencia auf eine vorzeitige Auflösung des bis 2010 laufenden Vertrages geeinigt, einem Engagement in Hoffenheim stand damit nichts im Wege. Am Mittwochnachmittag wurde Hildebrand bei einer Pressekonferenz in Sinsheim vorgestellt. "Ich will in Hoffenheim einen Neuanfang machen und zu meiner alten Topform zurückfinden", erklärte Hildebrand bei seiner Präsentation. Der Keeper wird in der Rückrunde die beiden bisherigen Schlussmänner Ramazan Özcan (sechs Einsätze, kicker-Durchschnittsnote 3,42) und Daniel Haas (10, 3,15) wohl verdrängen.

Löw begrüßt den Wechsel

Erfreut zeigte sich auch Bundestrainer Joachim Löw über den Wechsel zu den Kraichgauern. Hildebrand dürfte wieder mehr im Fokus von Löw stehen: "Ich freue mich für Timo, dass er durch seinen Wechsel nach Hoffenheim jetzt wieder Planungssicherheit und Klarheit hat. Nachdem er in den letzten Monaten in Valencia ziemlich in der Luft gehangen hat, geht er jetzt zu einem Trainer, der mit ihm plant. Das zu wissen, ist generell wichtig für einen Spieler."

Emery kannte keine Gnade

Der Torwart war beim spanischen Pokalsieger zuletzt unter Trainer Unai Emery nur dritte Wahl hinter dem Brasilianer Renan Brito und Nachwuchskeeper Vicente Guaita. Er kam in dieser Saison weder in der Liga noch im Pokal zum Einsatz. Sein letztes Pflichtspiel für die Valencianer bestritt er am 24. August im spanischen Supercup gegen Real Madrid.

Hildebrand war im Sommer 2007 vom damaligen deutschen Meister VfB Stuttgart nach Valencia gekommen, wo er auf Anhieb spanischer Pokalsieger wurde. Der 29-Jährige bestritt bisher 221 Bundesligaspiele und trug siebenmal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Sein Debüt feierte er am 28. April 2004 in der zweiten Halbzeit bei der 1:5-Niederlage gegen Rumänien in Bukarest.

Danach stand er bei der EURO in Portugal sowie zwei Jahre später bei der WM im eigenen Land im DFB-Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz. Vor der EURO 2008 in Österreich und der Schweiz wurde Hildebrand ausgebootet. Joachim Löw entschied sich für Jens Lehmann, René Adler und Robert Enke. Hildebrand äußerte darüber sein Unbehagen, zugleich jedoch auch die Absicht, sich über gute Leistungen wieder fürs Nationalteam qualifizieren zu wollen.

884 Minuten ohne Gegentor

Unter Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick hatte Hildebrand in der Spielzeit 1999/2000 beim VfB Stuttgart sein Debüt als Bundesligaspieler gefeiert. In der Saison 2002/03 wurde er mit den Schwaben Vizemeister und schaffte den Sprung in die Champions League. Auch in die Geschichtsbücher der Bundesliga-Statistik konnte der Blondschopf sich eintragen: In den Runden 2002/03 und 2003/04 blieb er insgesamt 884 Bundesliga-Minuten ohne Gegentor und brach damit den Bestwert von Oliver Kahn.

Von Stuttgart über Valencia nach Hoffenheim
Timo Hildebrand - Karriere in Bildern
Ralf Rangnick (oben, re.) mit Timo Hildebrand (unten, 3.v.re.) und den anderen VfB-Neuzugängen 1999/2000
Der Anfang

Ralf Rangnick (oben, re.) zieht Timo Hildebrand (unten, 3.v.re.) beim VfB Stuttgart in der Saison 1999/2000 hoch in den Profikader, der junge Torwart wird bei den Neuzugängen mit vorgestellt. In Hoffenheim werden der Fußballlehrer und der Keeper wieder zusammenarbeiten.
© imago

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Nach längeren Spekulationen um seine Zukunft entschied sich der VfB Ende 2006, den Vertrag mit Hildebrand nicht zu verlängern. Danach gewann der Schlussmann mit dem Verein die Meisterschaft und stand im Finale des DFB-Pokals, das gegen Nürnberg mit 2:3 in der Verlängerung verloren ging.

 

kicker

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