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09.11.2008, 18:53

Überblick: VfB remis in Frankfurt

Bayern in Schlagdistanz zu Platz 1

Am Sonntag siegten die Münchner auf Schalke und sind damit am Führungsduo aus Hoffenheim und Leverkusen dran. Bayer, der neue Spitzenreiter, verspielte trotz einer 3:0-Führung beim KSC noch den Sieg. Die TSG verlor bei der Hertha und der VfB spielte remis in Frankfurt. Gladbach gewann das Kellerduell in Bielefeld dank Marin. Gleich drei Tore erzielte der Wolfsburger Grafite gegen Cottbus. Bremen punktete in Bochum und verlor Özil. Der HSV gewann gegen den BVB, jedoch sah Kovac die Rote Karte.

Ribery lässt bei Schalke die Luft raus

Fußball, Bundesliga: Miroslav Klose gegen Rafinha
Viele Zweikämpfe im Topspiel: Bayern-Stürmer Miroslav Klose gegen den Schalker Rafinha.
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Das Topspiel Schalke gegen den FC Bayern begann so recht nach dem Geschmack der Zuschauer in der knisternden Arena. Luca Toni traf schon nach drei Minuten, Farfan glich postwendend aus. Mit dem Ausgleichstreffer begann die beste Phase der Königsblauen, die die Münchner in deren Hälfte festnagelten. Doch überwinden konnten sie Bayerns Keeper Rensing nicht - vielmehr liefen sie in einen Konter über Ribery und Ze Roberto, den der Franzose eiskalt zum 2:1-Siegtreffer abschloss. Mit dem vierten Auswärtssieg schiebt sich die Klinsmann-Elf an das Topduo aus Hoffenheim und Leverkusen ran. Die Schalker hätten sich mit einem Erfolg im Kampf um die Spitzenplätze zurückmelden können, doch so bleiben die Knappen nur im erweiterten Verfolgerfeld.

Voronin stoppt Hoffenheim

Die Berliner stoppten durch den 1:0-Heimsieg die Hoffenheimer Siegesserie, die zuletzt fünfmal in Folge gewinnen konnten. Im Olympiastadion waren Torchancen eher Mangelware und wenn es vor den Toren brannte, dann war es eher die TSG, die gefährlich wurde. Die beste Torgelegenheit vergab Demba Ba, der in Drobny seinen Meister fand. Das entscheidende Tor in der Haupstadt gelang Andrej Voronin, der schön frei gespielt wurde und eiskalt vollstreckte. Die Herthaner, die Torjäger Marko Pantelic mit einer Muskelverletzung am rechten Oberschenkel verloren, rücken auf Platz fünf vor. Die Hoffenheimer verlieren den Platz an der Sonne, den nun wieder Leverkusen einnimmt.

Gomez lässt Liberopoulos verzweifeln

Eintracht Frankfurt zeigte gegen den VfB Stuttgart über weite Strecken eine gute Leistung und lag 2:0 in Front. Beide Male hatte Liberopoulos für die Hessen getroffen, auch wenn er bei seinem Tor zum 2:0 vorher Elson per Foul aus dem Weg räumte. Die Stuttgarter gaben sich aber nicht auf und kamen zunächst durch Martin Lanig zum Anschlusstreffer. In der Schlussphase war es wieder einmal Mario Gomez vorbehalten, der den Schwaben einen Punkt rettete. Der Torjäger köpfte ein, danach gab es heftige Diskussionen, ob der Nationalstürmer sich im Luftduell mit Köhler nicht zu heftig eingesetzt hatte. Letztlich glaubte Schiedsrichter Rafati seinem Assistenten und erkannte den Treffer zum 2:2-Endstand an - zurecht.

Hamburgs Kroaten erneut treffsicher

Fußball, Bundesliga, Mladen Petric gegen Robert Kovac
Perfekte Ballannahme: Mladen Petric hält Ex-Kollege Robert Kovacauf Distanz.
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Der Hamburger SV konnte sich beim 2:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund einmal mehr auf seine Kroaten verlassen. Mladen Petric und Ivica Olic markierten die 2:0-Halbzeitführung, doch nach Hajnals Anschlusstreffer war die Partie wieder offen, aber zu einem Punkt sollte es für die Dortmunder nicht mehr reichen. Das Verfolgerduell ging somit an die Hanseaten, die sich nach zwei happigen 0:3-Auswärtspleiten wieder im Kampf um die Spitzenplätze zurückmeldeten. Nach dem Schlusspfiff beleidigte BVB-Routinier Robert Kovac Schiedsrichter Dr. Drees und sah noch die Rote Karte.

Fotostrecke
Bilder zum 12. Spieltag
Toni und Ribery
Bayern-Hydra

Das Traum-Duo der vergangenen Saison war gegen Schalke wieder vereint, Luca Toni feierte nach Schulterprellung seine Rückkehr. Und der Italiener und Franck Ribery hatten mit ihren Toren den wesentlichen Anteil am Sieg des Rekordmeisters in der Veltins-Arena.
© picture-alliance

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Karlsruher Aufholjagd wird belohnt

Hopp oder top - die beiden Kontrahenten im Wildpark, Karlsruhe und Leverkusen, waren die einzigen Vereine, die vor dem 12. Spieltag noch kein Remis erzielt hatten. Das änderte sich am Samstag nach zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten. Die Leverkusener legten furios los - Patrick Helmes erzielte nach 33 Sekunden den bislang schnellsten Treffer der laufenden Spielzeit. Kießling und Kadlec bauten bis Mitte der ersten Halbzeit die Führung deutlich aus. Obwohl die Badener noch vor dem Seitenwechsel den Anschluss schafften, sah die Labbadia-Elf wie der sichere Sieger aus. Das änderte sich im zweiten Abschnitt kolossal, die Becker-Elf drückte nun mächtig und wurde durch Joker Iashvilis Kopfballtreffer zum 3:3-Endstand belohnt. Der KSC stoppt den freien Fall, Leverkusen konnte erstmals nicht gegenüber Hoffenheim vorlegen. Da der Aufsteiger aber am Sonntag in Berlin verlor, rückt die Labbadia-Elf von Platz zwei wieder auf den Spitzenplatz vor.

Wolfsburg bleibt torhungrig

Die Wolfsburger bleiben richtig torhungrig. Nach dem 5:1 im UEFA-Cup gegen Heerenveen schossen die Niedersachsen nun auch Energie Cottbus mit 3:0 ab. Die Wolfsburger gingen durch einen zunächst strittigen Elfmeter in Führung, als Pavicevic Dzeko ganz leicht hat stolpern lassen sollen. Grafite war es egal und versenkte die Kugel sicher. Auch für die beiden weiteren Treffer war der Brasilianer verantwortlich, der sich gegen defensiv viel zu zaghafte Cottbuser energisch durchsetzte. Die Magath-Elf pirscht sich langsam wieder an die internationalen Startplätze ran, die Lausitzer bleiben am Tabellenende hängen.

Keine Tore und Rot für Özil

Bremen kam auch nach dem Champions-League-Debakel gegen Panathinaikos Athen nicht richtig in die Gänge. Beim VfL Bochum musste sich der SV Werder mit einem 0:0 zufrieden geben. Beide Mannschaften hatten genug Chancen, um ein Tor zu erzielen, doch die Abschlussschwäche verhinderte dies. In der Schlussphase sah Bremens Özil die Rote Karte, nachdem der Mittelfeldspieler gegen VfL-Kapitän Zdebel nachschlug.

Marin: Kleiner Dribbler einfach nur riesig

Im Abstiegsknaller zwischen Bielefeld und Gladbach war Marko Marin der Größte auf dem Feld. Der kleine Dribbelkünstler traf beim 2:0-Auswärtssieg doppelt. Erst schlenzte der Nationalspieler einen Freistoß in den Winkel, dann vollstreckte er nach Doppelpass mit Friend zum 2:0. Allerdings stand der Mittelstürmer der Borussia dabei hauchdünn im Abseits. Die Meyer-Elf atmet im Keller etwas durch und überholt die Arminen, die sich mit den Borussen einen packenden Fight lieferten.

Joker Mike Hanke hilft Joker Wilfried Sanou

Fußball, Bundesliga: Kölns Pedro Geromel und Wilfried Sanou freuen sich über ihre Tore
Flugeinlagen: Kölns Pedro Geromel und Wilfried Sanou freuen sich über ihre Tore.
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Die Kölner bleiben weiterhin in der Erfolgsspur. Die Mannschaft von Trainer Christoph Daum bezwang am Freitag in einem packenden, aber nicht gutklassigen Duell Hannover 96 mit 2:1. Zunächst gingen die Niedersachsen in Führung und waren auch das bessere Team, doch vor der Pause glich Geromel mit einem Hackentor aus. Ein etwas strittiger Treffer, denn es war nicht ganz zu klären, ob der Ball mit vollem Durchmesser hinter der Linie war, tendenziell entschied Schiedsrichter Sippel aber richtigerweise auf Tor. Im zweiten Abschnitt traf Kölns Joker Wilfried Sanou ins Schwarze, schoss dabei aber Hannovers Joker Mike Hanke an, so dass die Kugel unhaltbar für Fromlowitz ins Tor trudelte. Negativer Höhepunkt war die Rote Karte für Jiri Stajner, der sich gegen Roda Antar eine Tätlichkeit leistete. Mit dem zweiten Sieg in Folge klettert Köln nach oben, die Hecking-Elf bleibt im hinteren Mittelfeld hängen.

 

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