Die Bremer schnappten sich Platz zwei und damit die direkte Qualifikation für die Königsklasse. Werder siegte 1:0 in Leverkusen und gab damit den Schalkern das Nachsehen. Rosenbergs 14. Saisontreffer ließ die Schaaf-Elf jubeln. Die Königsblauen gewannen zwar in Nürnberg, doch der Bremer Dreier machte die Schalker Hoffnungen zunichte. Als Tabellendritter muss die zukünftige Mannschaft von Trainer Fred Rutten in die CL-Quali.
Absteigen muss der 1. FC Nürnberg. Die Franken trifft es zum siebten Mal, so dass der Club die zweifelhafte Auszeichnung als alleiniger Rekord-Absteiger erhält. Der Pokalsieger von 2007 scheiterte an seiner Nervenschwäche im Abschluss - Mintal, Charisteas, Misimovic und auch Innenverteidiger Wolf vergaben klarste Chancen. Die Tore für Schalke markierte Bordon nach zwei Pander-Standards.
Arminia Bielefeld bleibt erstklassig. Die Ostwestfalen holten zwar nur einen Punkt in Stuttgart, doch durch die Nürnberger Pleite bleibt die Frontzeck-Elf drin. Mit dem 2:2 werden die Stuttgarter als Tabellensechster über den UI-Cup versuchen, noch ins internationale Geschäft einzuziehen.
Im Rennen um die UEFA-Cup-Plätze hatten am Ende der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg die Nase vorn. Der HSV feierte einen Kantersieg gegen den KSC und wird Vierter, Wolfsburg geht nach dem 4:2-Sieg in Dortmund als Fünfter über die Ziellinie.
Am wenigsten Mühe hatte der Hamburger SV, der den Aufsteiger Karlsruher SC schon im ersten Abschnitt schachmatt setzte. Ein Elfmetertor von Rafael van der Vaart und ein Dreierpack von Guerrero ließen wenig Zweifel darüber, dass die Hamburger ihren Trainer Huub Stevens mit einem UEFA-Cup-Platz nach Eindhoven verabschieden wollten. Zudem war das 7:0 gegen die Badener Stevens' höchster Sieg als HSV-Trainer.
Richtig spät in Fahrt kam der VfL Wolfsburg, doch die Magath-Elf gewann seine beiden Endspiele um das internationale Geschäft. Vergangene Woche gegen Stuttgart und nun auch in Dortmund. Zwei schnelle Tore von Riether und Marcelinho legten den Grundstein für den Wolfsburger Sieg in Dortmund. Pikante Randnotiz: Beim Spielstand von 1:2 holte der Schweizer Nationalspieler Frei einen Elfmeter gegen den Schweizer Nationalkeeper Benaglio raus, doch dann verschoss der BVB-Angreifer.
Durch die Leverkusener Niederlage erhält sich Bayer nicht einmal die Chance, über den UI-Cup ins internationale Geschäft einzuziehen. Der komplette Absturz der in der Rückrunde hochgewetten Skibbe-Elf auf Platz sieben ist damit perfekt.
Der FC Bayern war seit dem 31. Spieltag deutscher Meister, insofern hatte die 21. Meisterschaft nicht mehr dieses sportliche Prickeln, wie so manch anderer Triumph, den Ottmar Hitzfeld mit den Münchnern einfuhr. Der scheidende Coach wurde vor dem letzten Spieltag von den Bayern-Macher Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß verabschiedet. Der 59-Jährige, der ab der kommenden Spielzeit Schweizer Nationaltrainer wird, wurde vom Publikum mit stehenden Ovationen bedacht - beim General war der Moment gekommen, in dem er die Tränen nicht mehr unterdrücken konnte.
Ebenso emotional verlief der Abschied von Oliver Kahn. Der ehemalige Nationaltorhüter beendete seine Profi-Karriere mit seinem 557. Bundesligaspiel. Der 38-jährige gebürtige Karlsruher war 1994 vom Karlsruher SC zum FC Bayern gewechselt, mit dem er acht Mal deutscher Meister und sechs Mal DFB-Pokalsieger wurde. Zudem gewann Kahn 2001 die Champions League und den Weltpokal, 1996 holte er mit den Münchnern den UEFA-Pokal. In der 88. Minute wechselte Hitzfeld seinen langjährigen Weggefährten aus und bereitete ihm einen umjubelten Abgang.
Auf dem Rasen ging dagegen alles seinen Gang. Ein Doppelpack von Luca Toni und ein Tor von Ribery sorgten früh für klare Verhältnisse, der Italiener traf im zweiten Abschnitt sogar zum dritten Mal und holte sich mit 24 Toren souverän die kicker-Torjägerkanone. Am Ende ging das Berliner Spalier mit 1:4 als Verlierer vom Platz. Und die Bayern hatten mit nur 21 Gegentoren die Bestmarke des SV Werder Bremen aus der Saison 1987/88 (22) unterboten.
Das bereits seit dem 33. Spieltag abgestiegene Duisburg sah den Ausflug nach Frankfurt als lästige Pflichtaufgabe an. Die Bommer-Elf war schon im ersten Durchgang besiegt, nachdem die Eintracht drei Treffer durch Amanatidis und Fenin bis zur Pause vorlegte.
Das ebenfalls schon als Absteiger feststehende Rostock zeigte mehr Gegenwehr und gewann in Bochum knapp mit 2:1. Der andere ostdeutsche Erstligist, der FC Energie Cottbus, schaffte am vergangenen Spieltag durch das 2:0 gegen den HSV den Klassenerhalt. Zum Saisonkehraus in Hannover war dann nicht mehr so viel drin für die Lausitzer - die Prasnikar-Elf verlor in Hannover mit 0:4.
Wer wird Meister?(23349 Teilnehmer)
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08.02.12
Sturm
Freiburg: Nach 15 Ligaspielen wieder zu Niigata |
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31.01.12
Sturm
Stuttgart: Aufregung nach Wechsel zu Fulham |
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31.01.12
Mittelfeld
Regensburg: Der vierte Neue kommt aus Freiburg |
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