Überblick: Der Club zittert weiter
Keine Sieger am Sonntag
Olic und Zé Roberto treffen
Ein ganz besonderes Spiel stand in München an. Bayern gegen den HSV, Ottmar Hitzfeld traf zum letzten Mal in der Bundesliga auf Huub Stevens. Die Teams der beiden aus der Bundesliga scheidenden Trainer trennten sich unentschieden. Der FC Bayern, bei dem Ribery in der 2. Halbzeit eingewechselt wurde, war das optisch überlegene Team. Doch die Hamburger, die auch erst ohne van der Vaart begannen, erzielten zunächst das Führungstor durch Olic. Die Münchner erhöhten nach dem Rückstand den Druck und kamen durch Zé Roberto zum Ausgleich.
Club zeigt Nerven - Glücksschuss von Sörensen
Es war das von beiden Seiten als Endspiel bezeichnete Duell im Abstiegskampf. Nach den 90 Minuten blieb alles beim Alten. Durch das 1:1 zwischen Nürnberg und Cottbus bleiben sowohl die Franken als auch die Lausitzer auf einem Abstiegsplatz stehen. Die Nürnberger hatten ein klares Plus an Chancen und kam durch Engelhardt zum 1:0. Als der Club scheinbar alles im Griff hatte, schlug Sörensen eiskalt zurück, schoss Reinhardt an die Wade und von dort rutschte der Ball ins kurze Eck. FCN-Keeper Blazek war schon auf dem Weg in die Tormitte und sah somit unglücklich aus. Es war der erste von insgesamt zwei Torschüssen der Cottbuser im ganzen Spiel.
Bayer gewinnt Verfolgerduell
In der BayArena waren die Strapazen der internationalen Aufgaben unter der Woche beiden Teams deutlich anzumerken. Das Topspiel am Samstagnachmittag bot im ersten Durchgang wenig Aufregendes. Kaum Tempo, kaum Bewegung, keine Torchancen. Auch der zweite Abschnitt bot – jedenfalls in fußballerischer Hinsicht – nur Magerkost. Allerdings wurde die Partie nun umkämpfter. Und das bessere Ende hatten die Rheinländer für sich. Ein als Flanke gedachter Schuss von Manuel Friedrich senkte sich über Neuer zum glücklichen Siegtreffer ins Netz. Bayer rückt weiter vor, Schalke musste einen Rückschlag hinnehmen.
Der 21. Spieltag
Rund 39 Stunden nach dem Abpfiff der UEFA-Cup-Partie in Braga (1:0) ertönte der Anpfiff für Werder Bremen bei Eintracht Frankfurt. Und als sich Spielmacher Diego kurz vor der Halbzeit zu einer Tätlichkeit gegen Kyrgiakos hinreißen ließ, mussten sich zehn Bremer den Hessen entgegenstellen. Diese allerdings kamen durch das achte Saisontor von Amanatidis zum Dreier. Die Hanseaten mobilisierten die letzten Kräfte, drückten mit einer tollen Moral vehement auf den Ausgleich, konnten aber trotz hochkarätiger Chancen keine Wende mehr erzwingen.
MSV gibt "Rote Laterne" ab
Der VfB Stuttgart hat die Verhältnisse im "Ländle" wieder etwas gerade gerückt. Der deutsche Meister besiegte den bisher so forschen Aufsteiger Karlsruher SC mit 3:1. Bereits vor der Pause stellte das Team von Trainer Armin Veh die Weichen durch Gomez (5.) und Hilbert (26.) frühzeitig auf Sieg. Spannung kam nach dem Anschlusstor durch Hajnal auf (80.), doch Cacau brachte den Sieg kurz vor Schluss unter Dach und Fach.
Für den MSV Duisburg ging es bei Arminia Bielefeld fast schon um alles oder nichts. Noch nie seit Einführung der Drei-Punkte-Regel gelang einem Team, das nach dem 21. Spieltag nur 14 Zähler hatte, noch der Klassenerhalt. Doch das Team von Trainer Rudi Bommer packte die letzte Chance beim Schopf und gewann nach Treffer von Schröter und Ishiaku mit 2:0. Durch den Dreier verließen die "Zebras" den letzten Platz und zogen Bielefeld noch tiefer in den Abstiegsstrudel.
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Klimowicz erlöst BVB
Ein torloses Remis der besseren Sorte sahen die Zuschauer der Partie Wolfsburg gegen Hertha BSC. Beide Teams hatten in einer flotten und abwechslungsreichen Begegnung genügend Möglichkeiten, Tore zu erzielen, doch sowohl Wolfsburgs Benaglio als auch Berlins Drobny hielten ihren Kasten sauber. Wolfsburg bleibt dadurch im neuen Jahr weiterhin unbesiegt. Dortmund feierte dank des eingewechselten Klimowicz einen 1:0-Arbeitssieg über Hansa Rostock.
VfL siegt mit Auer und viel Herz
Am Freitagabend machte Bochum einen Riesenschritt in Richtung gesichertes Mittelfeld. Der VfL gewann gegen Hannover mit 2:1, wobei Benjamin Auer für die Koller-Elf der Matchwinner war. Der Sieg war verdient, weil Bochum fast die ganze erste Halbzeit bestimmte und durch Cherundolos Eigentor führte. Mit Wiederbeginn kam 96 besser ins Spiel und glich durch Hanke aus. Aber der VfL zeigte sich nicht wirklich geschockt und schlug durch Auer zum 2:1 postwendend zurück. Diesen knappen Vorsprung verteidigte Bochum mit viel Herz. Hannover dagegen bleibt nach der Pleite im Revier in er Rückrunde weiterhin ohne Sieg und rutscht ins Niemandsland ab.











