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14.03.2019, 13:12

Stuttgarts Trainer fordert mehr Torgefahr von seinem Team

Weinzierl warnt vor Kramaric und Co.

Es ist der nächste Versuch, die Schmach aus einem Spiel in der Hinrunde auszuwetzen. Diesmal das 0:4 in Hoffenheim. Gegen die Mannschaft aus dem Kraichgau müssen die Stuttgarter punkten, um sowohl nach unten zu Hannover und Nürnberg wie auch nach oben zu Augsburg und Schalke zumindest die Distanz zu halten. Markus Weinzierl warnt vor der Offensive der TSG.

Schaut im Training genau hin: VfB-Trainer Markus Weinzierl
Schaut im Training genau hin: VfB-Trainer Markus Weinzierl.
© imagoZoomansicht

Da werden doch gleich mal Gefühle geweckt. Emotionen gemischter Art und Weise. Am 25. Spieltag 2015/16 besiegte der VfB vor heimischer Kulisse die Mannschaft aus dem Kraichgau mit 5:1. Eine Galavorstellung der Gastgeber und die höchste Niederlage der TSG unter Trainer Julian Nagelsmann. Doch was als Befreiungsschlag und Fingerzeig für ein positives Ende im damaligen Abstiegskampf galt, wurde zum Anfang vom Ende. Stuttgart stieg trotzdem ab. Mittlerweile ist Hoffenheim eine Mannschaft mit Champions-League-Qualitäten und -Ambitionen. Entsprechend sind die Schwaben gewarnt. "In erster Linie müssen wir ihre Offensive in den Griff bekommen", erklärt Weinzierl. "Das wird schwer genug. Mit Kramaric, Joelinton und Belfodil haben sie viel Power und schon viele Tore erzielt."

Weinzierl bespricht sich mit Insider Zuber

Dafür macht sich der VfB-Trainer Hoffnung, den wunden Punkt beim Gegner nutzen zu können. "Wir wissen auch, dass sie hinten anfällig und immer mal wieder für einen Fehler gut sind. Das gilt es zu provozieren", meint der 44-Jährige, der sich für diesen Zweck auch mit Steven Zuber ausgetauscht hat. Der Flügelmann ist von der TSG bis zum Saisonende ausgeliehen. "Wir kennen Hoffenheim sehr gut, haben sie oft gesehen", so Weinzierl. "Aber natürlich haben wir auch kurz gesprochen. Er war bis Weihnachten dort und kennt die Abläufe." Summa summarum sei man "gut vorbereitet" auf den kommenden Kontrahenten, bei dem es einmal mehr gelte "unsere Leistung auf den Platz zu bringen."

Um unbedingt zu punkten. Als Tabellensechzehnter wollen die Stuttgarter den 15. Rang nicht aus den Augen verlieren. Den hat Augsburg inne, das am Wochenende auf Hannover trifft, bevor es nach Nürnberg reist. Je nachdem, wie die Partien ausgehen, könnte für die Stuttgarter entweder der Kontakt nach oben abreißen oder der Druck von unten stark anwachsen. "In der Schlussphase der Saison und der aktuellen Tabellensituation geht es um Punkte, nicht nur um die Leistung", meint Weinzierl, der aus seinem kompletten Kader auswählen kann. "Wir sind in der glücklichen Lage, dass alle gesund, fit und hochmotiviert sind."

Wer stürmt? Gomez versus Gonzalez

Dennoch dürfte es wenige Veränderungen im Vergleich zu den jüngsten Kadern geben, die sich aus weitgehend den gleichen Spielern zusammengesetzt haben. Wie auch nicht in der Startformation, in der es eigentlich nur eine Frage gibt: Wer stürmt? Mario Gomez, der in Dortmund nach der Pause von der Bank kam? Oder Nicolas Gonzalez, der den Ex-Nationalspieler beim Anpfiff ersetzte? "Jeder hat seine Stärken und seine Vorzüge", meint der Chefcoach, der es auch für möglich hält, "dass beide spielen". Womit er allerdings eher nicht von der ersten Minute an meint.

George Moissidis

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8Werder Bremen46:3839
 
9TSG Hoffenheim50:3838
 
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11SC Freiburg37:4231
 
12Fortuna Düsseldorf33:5031
 
131. FSV Mainz 0527:4530
 
14FC Augsburg37:4725
 
15FC Schalke 0427:4423
 
16VfB Stuttgart26:5620
 
17Hannover 9624:6114
 
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