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08.03.2019, 17:27

Nürnberg: Starke Trainingswoche vor Duell mit der TSG

Schommers: "Wir müssen entschlossener werden"

Seit 23 Spielen sieglos und nur ein selbst erzieltes Tor aus den letzten fünf Spielen. Der 1. FC Nürnberg fährt mit solch einer Bilanz als klarer Außenseiter zur TSG Hoffenheim - sieht sich aber keineswegs chancenlos.

Virgil Misidjan & Boris Schommers
Fehlt wegen Leistenproblemen gegen Hoffenheim: Nürnbergs Virgil Misidjan (l.).

Was man Boris Schommers nicht vorwerfen kann: mangelnden Optimismus. "Es sind noch zehn Spiele, und wir ziehen uns nicht daran hoch, dass wir rechnerisch noch eine Chance haben. Wir sind davon überzeugt", sagt der Nürnberger Coach vor der Aufgabe in Hoffenheim. Nun ja, was soll er auch anderes sagen, könnte man einwenden. Stimmt, doch der 40-Jährige trägt seine Überzeugung so überzeugend vor, dass er dringend über den Schauspieler-Beruf nachdenken sollte, würde er diesen Optimismus nur vorspielen.

So schwärmt er zum Beispiel davon, dass die Trainingseinheit vom Donnerstag die beste gewesen sei, seit er vor knapp vier Wochen Chef-Amt übernommen hat. Der Grund: Seine Schützlinge wären nicht nur äußerst intensiv bei der Sache gewesen, sondern auch mit großer Spielfreude, zudem hätten sie auch die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt. Und damit nicht genug: "Wenn es mal in einem Zweikampf gekracht hat, haben sich die Jungs gegenseitig wieder aufgeholfen. Keiner ist groß liegengeblieben, sondern hat auf die Zähne gebissen", so Schommers.

Lebenszeichen nur durch Punkte

Klingt gut, richtig gut, aber, was sagt das für den Sonntag aus? Wenig, denn mit Wettkampf und Training verhält es sich nun mal wie mit Winterstiefel und Flip-Flops - sind zwei verschiedene Paare Schuhe. Und hatte nicht auch Ex-Chefcoach Michael Köllner des Öfteren von unglaublich tollen Trainingseinheiten geschwärmt, ohne dass sich im Ernstfall dann Grundlegendes geändert hatte? Angesichts von sechs Punkten Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz und 18 sieglosen Partien in Folge bedarf es nun ohnehin keiner großen Hinweise mehr darauf, wie sehr die Mannschaft lebe. Als Lebenszeichen braucht es Punkte - und dies unverzüglich. Und damit loslegen sollte das Schlusslicht am besten gleich in Hoffenheim, einem Team, das Schommers als einer der passsichersten und offensivstärksten der Liga bezeichnet. Da trifft es sich gut, dass der Club unter seiner Regie in der Defensive klar zugelegt hat.

Gegen den BVB hatten wir zwei Chancen, gegen RB schon fünf.Boris Schommers

Problem bleibt das an Harmlosigkeit weiter nicht zu überbietende Angriffsspiel. "Wir müssen in unseren Aktionen klarer und entschlossener werden", fordert Schommers deswegen. Wobei er jüngst gegen RB schon einen Aufwärtstrend erkannt haben will. "Gegen den BVB hatten wir zwei Chancen, gegen RB schon fünf." Nun ja, das kann man auch anders sehen. Strenggenommen gab es neben dem verschossenen Elfer nur noch eine, und das war ein Schuss von Virgil Misidjan aus 16 Metern in der 89. Minute. Ist letztendlich auch einerlei, denn was feststehen dürfen: Steigert sich der Club offensiv im Vergleich zum vergangenen Samstag nicht, wird er auch gegen die in der Defensive nicht immer sattelfesten Hoffenheimer kaum ein Tor erzielen können.

Misidjan und Petrak fehlen

Keine großen Überraschungen sind bei der Anfangsformation zu erwarten, die dürfte identisch mit der gegen RB sein, nachdem Ondrej Petrak und Misidjan je mit Leistenproblemen passen müssen. Innenverteidiger Georg Margreitter und Winter-Verpflichtung Ivo Ilicevic haben nach muskulären Problemen am Donnerstag zwar wieder das ganze Training absolvieren können, doch das dürfte selbst für den Spieltagskader nicht reichen. Schommers verfährt schließlich nach dem Kurs, nur Spieler zu nominieren, die bei 100 Prozent sind.

An 1899 selbst hat der Club übrigens schlechte und gute Erinnerungen. Um mit Letzterem zu beginnen: Im Hinspiel hatte der Aufsteiger die TSG in der ersten Hälfte gut im Griff, unterband deren Flügelspiel konsequent und ging mit einem verdienten 1:0 in die Pause. Danach jedoch wurde es arg für den Club. Gästecoach Julian Nagelsmann löste die Doppel-Sechs auf und stellt auf zwei zentrale Sturmspitzen - der FCN reagierte darauf taktisch überhaupt nicht und ging nicht nur wegen der drei Tore, die er sich dann einfing, komplett unter.

Auch für den Sonntag rechnet Schommers damit, dass sich sein Kollege taktisch mit einem Kniff aufwarten wird. Umso wichtiger für den FCN, dass seinem Coach diese Mal eine Antwort darauf einfällt.

Christian Biechele

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kicker

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