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23.02.2019, 18:49

Stuttgarter Remis in Bremen sorgt für neue Hoffnung

Hitzlsperger: "Es gab noch Sachen, die nicht prickelnd waren"

Auch das zweite so titulierte Endspiel konnte Markus Weinzierl für sich entscheiden. Nach dem 1:1 in Bremen darf der auf Bewährung arbeitende VfB-Trainer auch gegen Hannover sein Glück versuchen. Thomas Hitzlsperger lobt die Entwicklung der Mannschaft. Nicht ohne auch Kritik zu üben.

Thomas Hitzlsperger
Er sah gute wie schlechte Dinge: Thomas Hitzlsperger.
© imagoZoomansicht

Das unwirkliche Spielchen geht weiter. Der Trainer arbeitet auf Abruf. Von Spiel zu Spiel. Nach dem Tiefpunkt beim 0:3 gegen Düsseldorf, einer ersten Leistungssteigerung gegen RB Leipzig und einer weiteren in Bremen, sehen die Schwaben und ihr Coach Licht am Ende des Tunnels. Alles blickt auf nächsten Sonntag und das direkte Duell mit Abstiegsmitkonkurrent Hannover.

"Wer in der Liga bleiben will, will auch dieses Spiel gewinnen", sagt Weinzierl, der für sich die Thematik über seine Zukunft verdrängt und nicht mehr darüber reden will. Das unwirkliche Spielchen geht weiter. Der Trainer arbeitet auf Abruf. Von Spiel zu Spiel. Nach dem Tiefpunkt beim 0:3 gegen Düsseldorf, einer ersten Leistungssteigerung gegen RB Leipzig und einer weiteren in Bremen, sehen die Schwaben und ihr Coach Licht am Ende des Tunnels. Alles blickt auf nächsten Sonntag und das direkte Duell mit Abstiegsmitkonkurrent Hannover. "Wer in der Liga bleiben will, will auch dieses Spiel gewinnen", sagt Weinzierl, der für sich die Thematik über seine Zukunft verdrängt und nicht mehr darüber reden will.

Die unter anderem auch der Sportvorstand meint, wenn er sagt: "Wir müssen sehen, was gut war", so Thomas Hitzlsperger. "Auch wenn es natürlich noch Sachen gab, die nicht so prickelnd waren." Zum Beispiel die beiden vergebenen Großchancen von Gomez, die den VfB auch 2:0 hätten in Führung bringen können. Was mit der gezeigten Abwehrarbeit wohl für einen Dreier gereicht hätte. Der geringe Ballbesitz, das unzureichende Umschaltspiel oder die vielen Befreiungsschläge, die immer wieder nötig wurden, weil sich der VfB nicht spielerisch aus der Umklammerung durch die Bremer befreien konnte.

"Es war schwierig gegen eine Mannschaft, die sehr spielstark ist." Dennoch hat der neue Sportchef weiter Vertrauen in seinen Trainer. Er werde seine "ganze Energie" in die Zusammenarbeit stecken. So lange, bis er merke, dass es "nicht mehr funktioniert". Ein Zustand, der im Moment nicht nah zu sein scheint. Entsprechend ist des Sportvorstands Aussage zu werten: "Wir haben in Bremen einen Punkt geholt. Das ist doch aller Ehren wert."

George Moissidis

Bundesliga, 2018/19, 23. Spieltag
Werder Bremen - VfB Stuttgart 1:1
Werder Bremen - VfB Stuttgart 1:1
Banger Blick

VfB-Coach Weinzierl
© imago

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