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22.02.2019, 14:07

Comeback verzögert sich - Auch Piszczek fällt aus

Hiobsbotschaft: Reus fehlt dem BVB weiterhin

Das ist bitter für Borussia Dortmund. Der Bundesliga-Spitzenreiter muss gegen Bayer Leverkusen abermals auf Marco Reus verzichten. Das bestätigte Lucien Favre am Freitag. Auch Lukasz Piszczek fällt wegen einer Fersenverletzung weiter aus.

Marco Reus
Wird dem BVB weiterhin fehlen: Kapitän Marco Reus.
© imagoZoomansicht

Die (Hiobs-)Botschaft bestand nur aus sechs Wörtern. Jedes weitere wäre Dortmunds Trainer zu viel gewesen. "Beide werden nicht am Sonntag spielen", sagte Favre, seine Hoffnung auf eine Rückkehr von Marco Reus (Faserriss) und Lukasz Piszczek (Ferse) hat sich zerschlagen. Manuel Akanji hingegen steht vor dem ersten Einsatz seit dem 18. Dezember, seine Hüftprobleme gehören der Vergangenheit an.

Weder der erneute Ausfall von Reus, ohne den die Borussia in dieser Saison nur halb so viele (!) Tore schießt wie mit ihm, noch die Serie von jetzt fünf sieglosen Pflichtspielen hat den Dortmundern die Stimmung verhagelt - versichert der Coach. "Sie hat sich nicht geändert", sagt er, mehr noch: "Im Training heute hatten alle viel Spaß." Auch Sportdirektor Michael Zorc sieht keine Veranlassung, in Sack und Asche zu gehen. Ihn schmerzen die Ausfälle, das gibt er zu, "aber wir sind immer noch Erster in der Liga und haben nur ein Spiel verloren. Es gibt genügend Gründe, selbstbewusst in die Partie gegen Leverkusen zu gehen."

Video zum Thema
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Leverkusen - Qualität und Fehler

Dieses Leverkusen hat sich innerhalb von nur zwei Wochen aus zwei Pokalwettbewerben verabschiedet, gilt jedoch in der Meisterschaft mit vier Siegen in Serie als Mannschaft der Stunde. "Sie spielen sehr attraktiv", schwärmt Favre, "sie machen das sehr, sehr gut." Offenbar hat ihm die Gegner-Analyse aber Ansatzpunkte geliefert, wie Bayers Erfolgsserie gestoppt werden kann, wie Favre anschließend durchschimmern lässt: Jede Mannschaft habe ihre Qualität - "und ihre Fehler".

Wer aus der Rückkehr von Peter Bosz eventuelle Vorteile ziehen kann - Dortmund, weil der BVB bestens mit der Philosophie dieses Fußballlehrers vertraut ist, oder Leverkusen, weil Bosz noch immer ein BVB-Insider ist -, tut für Sportdirektor Zorc nichts zur Sache. "Beide kennen sich gut, es gibt nur wenig Geheimnisse", meint er, "es wird darauf ankommen, wer sein Spiel am besten durchbringt."

Favre ungewohnt leidenschaftlich

Gut verzichten können Favre wie Zorc am Sonntag (Anstoß 18 Uhr, LIVE! bei kicker.de) auf weitere haarige Handspiel-Situationen, die einen Elfmeter nach sich ziehen - oder eben nicht. Ungewohnt leidenschaftlich ereiferte sich Favre über die aktuell seiner Meinung nach widersprüchliche und nicht mehr nachvollziehbare Regelauslegung. "Diese Sache ist für mich unglaublich", sagt er, die Regel müsse "klar, klar, klar" sein. Bei Zorc rennt Favre damit offene Türen ein. Für den Sportdirektor ist ebenfalls eine "Vereinfachung der Regel geboten", doch er gibt sich dabei keinen Illusionen hin. "Das geht nicht von heute auf morgen."

Thomas Hennecke

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© imago (3)

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Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Borussia Dortmund57:2554
 
2Bayern München51:2651
 
3Bor. Mönchengladbach42:2543
 
4RB Leipzig42:2042
 
5VfL Wolfsburg38:3038
 
6Eintracht Frankfurt44:2837
 
7Bayer 04 Leverkusen41:3536
 
8TSG Hoffenheim45:3334
 
9Werder Bremen38:3432
 
10Hertha BSC35:3332
 
111. FSV Mainz 0526:3630
 
12Fortuna Düsseldorf27:4228
 
13SC Freiburg34:3827
 
14FC Schalke 0425:3523
 
15FC Augsburg32:4518
 
16VfB Stuttgart19:5116
 
17Hannover 9620:5014
 
181. FC Nürnberg18:4813

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