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19.02.2019, 18:00

Mainz setzt auf kleine Erfolgserlebnisse statt großer Worte

Schwarz: "Das ist nur Alibi-Gequatsche"

Nach drei Niederlagen in Folge wird Mainz-Trainer Sandro Schwarz energischer. Forderungen wie "Gras fressen" oder "Mehr laufen" erteilt er jedoch eine Absage.

Sandro Schwarz
"Wir müssen in Kleinigkeiten besser werden": Sandro Schwarz' Appell an sein Team.
© imagoZoomansicht

Schon beim Vormittagstraining war die Lautstärke höher als sonst - und auch bei der diensttäglichen Medienrunde erhob FSV-Coach Sandro Schwarz immer wieder die Stimme und erläuterte mit Nachdruck, wie er die Ergebnisdelle bekämpfen will: Kleine Erfolgserlebnisse statt großer Worte heißt dabei die Devise des 40-Jährigen.

"Wir brauchen nicht davon zu reden, dass wir Gras fressen, mehr laufen oder mehr kämpfen müssen - das wäre nur Alibi-Gequatsche. Wir müssen in Kleinigkeiten besser werden. Das ist die klare Aufgabe für die nächsten Wochen", sagt Schwarz.

Der Trainer will an Stellschrauben drehen statt wie andere Fußballlehrer die Keule rauszuholen. Beim ersten Training in der neuen Woche hat Schwarz enge Spielformen gewählt, damit viele Zweikämpfe geführt werden müssen, die Zweikampfschärfe ließ zuletzt zu wünschen übrig. Auch die fehlende Passgenauigkeit beim 0:3 in Wolfsburg wurde bei der üblichen Videoanalyse noch einmal thematisiert, zudem das Freilaufverhalten, das zumindest in der Box nicht stimmte. Alles Dinge, die es am Samstag gegen Schalke 04 (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) besser zu machen gilt. "Wir wollen den Frust in Energie umwandeln", sagt der Coach der 05er.

Wiedersehen mit Christian Heidel

Dass beim Gegner der Ur-Mainzer und aktuelle Schalke-Sportvorstand Christian Heidel auf der Bank sitzen wird, interessiert Schwarz wenig. "Wir sind befreundet. Unser Ziel am Samstag heißt aber am Samstag nicht, gegen Christian Heidel zu gewinnen - unser Ziel ist, gegen Schalke 04 zu gewinnen", betont Schwarz.

Dazu wird wohl nicht nur eine größere Torgefährlichkeit als zuletzt in Wolfsburg erforderlich sein, sondern auch eine andere Zweikampfhaltung. Beim dritten Gegentor in Wolfsburg reagierte nur Stefan Bell auf einen abgeprallten Ball, alle anderen Mainzer sahen zu. "Das war symptomatisch", benennt Schwarz eine weitere Ursache für die Niederlage.

Michael Ebert

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5VfL Wolfsburg38:3038
 
6Eintracht Frankfurt44:2837
 
7Bayer 04 Leverkusen41:3536
 
8TSG Hoffenheim45:3334
 
9Werder Bremen38:3432
 
10Hertha BSC35:3332
 
111. FSV Mainz 0526:3630
 
12Fortuna Düsseldorf27:4228
 
13SC Freiburg34:3827
 
14FC Schalke 0425:3523
 
15FC Augsburg32:4518
 
16VfB Stuttgart19:5116
 
17Hannover 9620:5014
 
181. FC Nürnberg18:4813

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