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19.02.2019, 17:23

Drei Rückkehrer bei Hertha BSC

Maier, Leckie und Dilrosun mischen wieder mit

Nach dem Training ging's weiter mit - Fußball. Erst eilte Pal Dardai am Dienstagnachmittag direkt vom Schenckendorffplatz zu Herthas U19 im Youth-League-Duell mit Paris St. Germain ins Amateurstadion. Am Abend stand dann das TV-Studium des Samstags-Gegners FC Bayern im Champions-League-Achtelfinalhinspiel in Liverpool an.

Arne Maier
Einer von drei Rückkehrern im Hertha-Training: Mittelfeldakteur Arne Maier.
© imagoZoomansicht

"Dieses Spiel hat auf unser Spiel am Samstag nullkommanull Einfluss", sagte der Hertha-Coach. "Das ist eine ganz andere mentale Sache, ganz andere Erwartungen. Wir müssen auf uns schauen." Da sich Hertha erst Anfang Februar im DFB-Pokal-Achtelfinale (2:3 n.V.) mit den Münchnern duellierte, fällt das Gegnerscouting kürzer aus als gewohnt. Dardai: "Wir müssen diese Woche nicht so viel Bayern-Analyse machen, sondern können etwas anderes machen. Das ist für die Köpfe der Jungs vielleicht auch gut."

Für den Trip nach München kann der Ungar wieder mit Mittelfeldspieler Arne Maier planen. Der deutsche U-21-Nationalspieler hatte wegen einer muskulären Verletzung im Hüftbereich sowohl das Pokalspiel gegen die Münchner als auch die vergangenen beiden Liga-Partien in Mönchengladbach (3:0) und gegen Bremen (1:1) verpasst. Bis zu seiner Blessur hatte Maier in 19 von 20 möglichen Liga-Spielen zur Startelf gezählt und lediglich die Begegnung in Stuttgart (1:2) mit einem Infekt verpasst.

Ebenfalls ins Mannschaftstraining zurückgekehrt sind am Dienstag auch Mathew Leckie (nach Muskelverletzung im Oberschenkel) und Javairo Dilrosun (nach Wirbelblockade im Rücken, zuvor ebenfalls Muskelverletzung). Beide seien für das Spiel am Samstag beim FC Bayern "sicher kein Thema", erklärte Dardai: "Beide sollen bei uns diese Woche durchtrainieren. Und dann schauen wir, ob sie nächste Woche vielleicht für unsere U23 spielen." Weiter nur individuell arbeitet unterdessen Peter Pekarik (Wadenverletzung).

Auch Kade zurück - und doch bald weg?

Eine individuelle Einheit auf dem Platz mit Athletiktrainer Hendrik Vieth bestritt Julius Kade, der sich Anfang Oktober beim Regionalliga-Spiel der U23 in Halberstadt den Knöchel gebrochen hatte. Das schon im Herbst gesendete Signal des Klubs, den auslaufenden Vertrag des Mittelfeld-Talents verlängern zu wollen, ist vom Spieler und dessen Berater bislang noch nicht erwidert worden. Kades Zukunft ab Sommer ist - Stand jetzt - somit offen. In seinen acht Regionalliga-Einsätzen bis zu seiner schweren Verletzung hatte der deutsche A-Jugend-Meister von 2018 mit vier Toren und zwei Assists Akzente gesetzt.

Steffen Rohr

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kicker

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