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10.02.2019, 20:43

Stuttgarter Mittelfeldspieler entschuldigt sich bei den Fans

Didavi: "Müssten eigentlich das Geld zurückzahlen"

Wieder einmal hatten sie sich viel vorgenommen, wieder einmal standen die Spieler des VfB Stuttgart nach Abpfiff konsterniert auf dem Rasen. 0:3 gegen Fortuna Düsseldorf hieß es nach 90 Minuten - ein Ergebnis, das auch in der Höhe verdient war. Sprachlos zeigte sich Daniel Didavi, der sich nur bei den Fans entschuldigen, aber keine wirklichen Erklärungsansätze liefern konnte.

Daniel Didavi
Tief enttäuscht: Stuttgarts Daniel Didavi.
© imagoZoomansicht

"Wir haben hochverdient verloren", gab ein zerknirschter Didavi am "Sky"-Mikrofon zu. "Wir müssen uns bei den mitgereisten Fans entschuldigen", so der Mittelfeldspieler, der noch einen drauflegte: "Wir müssen denen eigentlich das Geld zurückzahlen." Und in der Tat - der Auftritt der Stuttgarter ließ zu wünschen übrig: Als pomadig, passiv und emotionslos konnte das VfB-Spiel passend beschrieben werden - zumindest über den Großteil der Partie.

Gonzalez mit dem negativen Höhepunkt

In der Nachspielzeit, die Partie war längst entschieden, kochten bei einem Stuttgarter Akteur, genauer gesagt Nicolas Gonzalez, die Emotionen hoch - allerdings nicht in einer für die Schwaben positiven Art und Weise. Abseits des Spielgeschehens setzte der Argentinier nach längerem Halten von Düsseldorfs Kaan Ayhan zu mehreren Schlägen seinen Gegenspieler an und wurde nach Intervention des Videoassistenten schließlich mit glatt Rot des Feldes verwiesen.

Düsseldorf hat alles gezeigt, was es braucht, um unten rauszukommen. Das haben wir nicht.Daniel Didavi

Zuvor war kämpferisch von Stuttgart nicht viel zu sehen gewesen - wie auch Didavi feststellte: "So kannst du nicht auftreten", schimpfte der 28-Jährige und lieferte mit der Fortuna direkt ein Beispiel, wie Abstiegskampf funktioniert: "Düsseldorf hat alles gezeigt, was es braucht, um unten rauszukommen. Das haben wir nicht."

Es stehen noch zwei Teams hinter dem VfB

Nichtsdestotrotz rang der ehemalige Wolfsburger um Worte, das Geschehene zu erklären. Ob es eine "mentale Blockade" sei, oder warum auch immer "wir es nicht auf den Platz bringen" - wichtig sei es, dass er und sein Team "weitermachen, daran glauben und hart arbeiten". Trotz der nun zehn Punkte Rückstand auf die Fortuna sei im Kampf um den Ligaverbleib die Messe ja noch nicht gelesen: "Wir sind nicht abgeschlagen und stehen noch auf Platz 16."

Essentiell für ihn sei es aber nun, "dass ich mich nicht hier hinstelle und Phrasen dresche" - vielmehr "müssen wir es auf dem Rasen zeigen und uns zurückkämpfen". Ob dies im kommenden Heimspiel gegen RB Leipzig gelingt, darf bei der derzeitigen Verfassung zumindest bezweifelt werden.

kög

Bundesliga, 2018/19, 21. Spieltag
Fortuna Düsseldorf - VfB Stuttgart 3:0
Fortuna Düsseldorf - VfB Stuttgart 3:0
Freundschaftliche Begrüßung

Friedhelm Funkel und Markus Weinzierl (r.)
© imago

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12Fortuna Düsseldorf25:3925
 
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