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07.02.2019, 00:56

Gebürtiger Gelsenkirchener schießt sein erstes Arena-Tor

Kutucu: "Habe Tränen in den Augen bekommen"

Am Ende stand nach Abpfiff nicht nur ein 4:1 auf der Anzeigetafel der Veltins-Arena, sondern auch ein glücklicher Ahmed Kutucu auf dem Rasen. Beim 18-Jährigen, der den FC Schalke 04 mit seinem sehenswerten Treffer zum 1:0 auf die Siegerstraße gebracht hatte, war zwar Freude das vorherrschende Gefühl, doch der gebürtigen Gelsenkirchener dachte gar nicht daran, seine Trauer über das Ableben von Rudi Assauer zu verhehlen.

Ahmet Kutucu
Schalker Jung: Ahmed Kutucu markierte den ersten Treffer in "seinem" Wohnzimmer.
© imagoZoomansicht

Der erste Treffer der Profikarriere ist höchstwahrscheinlich etwas, das ein Fußballspieler niemals vergessen wird. So feierte Schalkes Youngster Kutucu beispielweise am 17. Spieltag in Stuttgart seine Torpremiere - in bleibender Erinnerung wird dem 18-jährigen Angreifer wohl aber auch das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Fortuna Düsseldorf bleiben: In Robben-Manier zog er von der rechten Strafraumkante in die Mitte und ließ Fortuna-Schlussmann Jaroslav Drobny mit seinem wuchtigen Abschluss ins linke Kreuzeck keinerlei Abwehrchance.

Das wollte ich mal erreichen: In der Arena aufzulaufen und ein Tor zu schießen.Ahmed Kutucu

Jedoch war es nicht die Art und Weise, wie er das Tor erzielt hatte - vielmehr sei es die Tatsache gewesen, dass ihm der Treffer in seinem neuen Wohnzimmer gelungen war. "Es war ein anderes Gefühl als in Stuttgart. Als die Fans ausgerastet sind, habe ich Tränen in den Augen bekommen", verriet der junge Deutsch-Türke der "Sportschau". "Ich spiele seit der U 12 beim FC Schalke und arbeite mich immer weiter hoch", so Kutucu. "Das wollte ich mal erreichen: In der Arena aufzulaufen und ein Tor zu schießen."

Schalke 04
"Legenden sterben nie - Ruhe in Frieden, Rudi!"
© imago

Dabei stand dieser Pokal-Spieltag ja eigentlich unter traurigen Vorzeichen: Schalkes Manager-Legende Rudi Assauer war an diesem Mittwoch nach langjähriger Krankheit verstorben. Die Bestürzung war groß, auch bei Kutucu: "Ich war schon ein bisschen traurig", gab er zu. "Er ist ein großer Name in diesem Verein", so der gebürtige Gelsenkirchener. "Bei der Schweigeminute war ich traurig, danach habe ich mich aber wieder auf das Spiel fokussiert."

Der Glaube an den Titel

Letztlich hatte der Youngster durch seine starke Aktion den FC Schalke 04 auf die Siegerstraße gebracht - und letztlich auch ins DFB-Pokal-Viertelfinale. Und dieses soll nach Ansicht Kutucus auch nur eine Zwischenstation darstellen: "Im Pokal ist alles möglich und es kann alles passieren. Ich hoffe, dass wir den Pokal holen."

kög

DFB-Pokal, 2018/19, Achtelfinale
FC Schalke 04 - Fortuna Düsseldorf 4:1
FC Schalke 04 - Fortuna Düsseldorf 4:1
Trauer

Fans, Spieler und Verantwortliche trauerten vor dem Anpfiff um Schalkes langjährigen Manager Rudi Assauer. Aufsichtsratschef Clemens Tönnies ergriff das Wort.
© Getty Images

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weitere Infos zu Kutucu

Vorname:Ahmed
Nachname:Kutucu
Nation: Deutschland
  Türkei
Verein:FC Schalke 04
Geboren am:01.03.2000


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