München hatte Leihgeschäft angedacht

Auch die Bayern hatten Interesse an Kabak

Bundesliga - 23.01. 23:15

Stuttgarts Neuzugang Ozan Kabak gilt als großes Abwehrtalent. Deshalb war nicht nur der VfB an seiner Verpflichtung interessiert. Auch beim FC Bayern machten sich die Verantwortlichen Gedanken, kamen letztlich aber nicht ins Geschäft, weil der VfB ein "Modell Gnabry" ablehnte.

Stand auch in München auf der Liste: Ozan Kabak. © imago

Wie der kicker bereits berichtet hatte, mischte der FC Bayern beim Werben von Kabak, der für elf Millionen Euro von Galatasaray verpflichtet wurde , mit. Diese Sichtweise bekräftigt jetzt die "Bild". Denn auch der Rekordmeister wollte dem Bericht zufolge den 18-Jährigen und hätte die Schwaben gerne ins Boot geholt.

Da Kabak derzeit allerdings keine Chance hätte, beim Rekordmeister zum Zug zu kommen, hätte Sportdirektor Hasan Salihamidzic den Innenverteidiger gerne direkt an den VfB ausgeliehen. Ein ähnlicher Deal wurde bereits bei Serge Gnabry eingefädelt, der über den Umweg Bremen und Hoffenheim in München gelandet ist.

Doch Stuttgart spielte nicht mit und Bayern habe sich daraufhin zurückgezogen. Das Ende ist bekannt: Der VfB stemmte den Transfer im Alleingang und Kabak löste Pablo Maffeo, der schon wieder zur Leihe steht , als Rekordtransfer ab.

Seinen ersten Einsatz könnte er übrigens direkt beim FC Bayern haben, denn das Team von Markus Weinzierl muss am Sonntag (15.30 Uhr) in München ran. Doch der Coach zögert noch, ob er den Youngster in dieser Phase gleich ins kalte Wasser werfen soll. Allerdings fehlt Weltmeister Pavard, der im Sommer zu den Bayern wechselt , weiterhin verletzt.

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