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13.01.2019, 12:47

Brisante Duelle in der Rückrunde

Hoffenheim prüft sich selbst

Für die TSG Hoffenheim ergibt sich in der Rückrunde eine interessante Konstellation: Gegen ihre zur Bundesliga-Konkurrenz gewechselten Spieler prüfen sich die Kraichgauer quasi selbst.

Kevin Akpoguma
Hoffenheimer Eigengewächs, das nun das 96-Trikot trägt: Kevin Akpoguma.
© imagoZoomansicht

Es hat sich schon einiges bewegt im Kader der TSG in dieser Transferperiode. Fünf Spieler aus dem Hinrundenkader wurden bereits ausgeliehen und spülten Hoffenheim einen Sockelbetrag von rund zwei Millionen Euro in die Kasse, eine Summe, die sich je nach den individuellen Verläufen der Leihen in entsprechenden Erfolgsfällen auch noch nennenswert erhöhen kann. Ebenfalls bemerkenswert, dass sich die zweite Reihe der Kraichgauer komplett zu Erstligisten veränderte. Felipe Pires zum amtierenden Meister Brasiliens Palmeiras Sao Paulo, alle anderen wechselten zu Konkurrenten innerhalb der Bundesliga.

Das führt in der Rückrunde natürlich zu der interessanten Konstellation, dass sich Hoffenheim quasi selbst prüft. In direkten Duellen können sich die Verantwortlichen ein gutes Bild von der Entwicklung der Leihspieler machen, umgekehrt werden diese sicherlich hochmotivierten Kandidaten den alten Kollegen alles abverlangen. Da stehen sehr bald einige interessante und brisante Wiedersehen an:

Bereits am Freitag kehrt der noch bis Sommer für die TSG stürmende Serge Gnabry mit dem FC Bayern ins Stadion nach Sinsheim zurück, eine Rückkehr auch für die Ex-Hoffenheimer Niklas Süle und Sandro Wagner. Acht Tage später reist die TSG in den Breisgau und trifft in Freiburg auf den gerade dorthin verliehenen Vincenzo Grifo, der an alter Wirkungsstätte endlich wieder Spielpraxis sammeln und auf sich aufmerksam machen möchte.

Nur eine Woche später gibt Aufsteiger Fortuna Düsseldorf seine Visitenkarte in Sinsheim ab und reist mit seinem neuen Sportvorstand Lutz Pfannenstiel an. Der 45-Jährige hatte im Dezember die Scoutingabteilung der TSG verlassen und steht nun in Düsseldorf in gleich turbulenten Zeiten in der Verantwortung. Zwei Spieltage drauf reist Hannover 96 zum Spiel gegen Hoffenheim an und bringt Verteidiger Kevin Akpoguma mit, das Hoffenheimer Eigengewächs soll den Niedersachsen bis Sommer helfen, den Klassenerhalt zu schaffen. Wieder eine Woche später hat Trainer Julian Nagelsmann seinen letzten Auftritt bei seinem künftigen Arbeitgeber in Leipzig, ehe der 31-Jährige im Sommer dort in der Verantwortung stehen wird.

Am 16. März steht für die Hoffenheimer das Auswärtsspiel in Stuttgart an, wo nun Steven Zuber das Offensivspiel des VfB zusätzlich anschieben soll. Und am 7. April kann die Offensivabteilung der TSG in Augsburg das zum FCA ausgeliehene Torhütertalent Gregor Kobel auf Herz und Nieren prüfen. Dann wird eine erste Bilanz zeigen, inwieweit die individuelle Weiterbildung der Hoffenheimer "Außendienstler" den sportlichen Zielen ihres Stammvereins geschadet hat.

Michael Pfeifer

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© imago (3), Getty Images

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