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19.12.2018, 00:12

Nur elf Stuttgarter Treffer nach 16 Spieltagen

VfB findet "keinen richtigen Weg zum Tor"

Der Auftrieb des unverhofften 2:1-Comeback-Sieges über Hertha BSC, er war beim VfB Stuttgart nicht von langer Dauer. Am Dienstagabend in Wolfsburg präsentierte sich der Brustring einmal mehr torungefährlich - obwohl die offensiven Ansätze streckenweise so ansehnlich waren wie lange nicht. Hinterher suchten die Stuttgarter nach Erklärungen.

Erik Thommy und Christian Gentner
Ratlosigkeit macht sich breit: Erik Thommy und VfB-Kapitän Christian Gentner.
© imagoZoomansicht

Im Prinzip war der VfB Stuttgart beim VfL Wolfsburg an zwei Toren beteiligt. Beide wurden aber den siegreichen Wölfen zugeschrieben. Einmal ließ die schwäbische Hintermannschaft Guilavogui nach einem Freistoß mehr als den nötigen Raum zum erfolgreichen Torabschluss, für Weghorsts 2:0 hätte man Ascacibar eigentlich einen Scorer-Punkt zuschreiben müssen. Eine Lücken offenbarende Abwehr ist nun kein Phänomen, das in Stuttgart noch nie zu beobachten war. Erschreckender wirkt dagegen die offensive (Nicht-)Ausbeute der Schwaben: Wer exakt zwei Gegentore pro Spiel hinnehmen muss, sollte ab und an - plant man mit dem Klassenerhalt - in der Lage sein, zwei oder drei eigene Treffer zu erzielen. Den Punktgewinnen wegen. Doch in 16 Bundesliga-Partien gelangen dem VfB bislang gerade einmal magere elf Tore. Auch in Wolfsburg ist keines dazu gekommen. Stuttgart stellt die schlechteste Offensive der Liga.

Gomez verhungert im Zentrum

Kann man Gomez, etatmäßig Schwaben-Stürmer Nummer eins und gegen Berlin doppelt erfolgreich, einen großen Vorwurf machen? Seine Distanzschüsse in Wolfsburg verfehlten ihr Ziel mehr als deutlich, eigentlich ist der ehemalige Nationalstürmer aber als Zielspieler im Angriffszentrum zu bedienen. Hier könnte der Hund begraben liegen. Dass Gomez kein Treffer gelang - in Wolfsburg wie auch in den über 600 Minuten vor Berlin - liegt sicherlich zum Teil, aber längst nicht nur an ihm. "Wir müssen zielstrebiger vor dem Tor werden", analysierte Abwehrspieler Kempf im Sky-Interview nach Schlusspfiff und beschränkte sich mit seiner Aussage wohl nicht nur auf die Abschlüsse (die es in Wolfsburg nämlich nicht wirklich gab), "und mehr Konzentration an den Tag legen - dann machen wir die Dinger auch rein."

Es hapert schon im Spielaufbau

An was es auch immer liegen möge - sei es die fehlende Konzentration -, das Offensivspiel des VfB Stuttgart lässt es in der laufenden Spielzeit vermissen. Da war Wolfsburg keine Ausnahme. Die Crux: Mit einer personell sehr offensiven Startelf und positiv geöffnetem Visier drängten die Stuttgarter den VfL phasenweise weit in deren Hälfte zurück - im letzten Drittel versandete jedoch alles, was bis dahin einen vielversprechenden Eindruck hinterließ. "Wir finden keinen richtigen Weg zum Tor", haderte Thommy nach dem Wolfsburg-Spiel - und auch bei seiner Aussage beschränkte sich der Wahrheitsgehalt nicht nur auf diese 90 Minuten. "Das fängt im Aufbauspiel an, wir müssen spielerisch besser werden." Denn ohne herausgespielte Chancen lassen sich nur schwer eigene Treffer erzielen. Auch auf fehlendes Personal lässt es sich nicht mehr schieben, stürmten in der Autostadt doch Gomez, Gonzalez, Donis und Akolo simultan für den VfB. Und mit derart nachlassenden Leistungen, wie die Hertha sie in der zweiten Halbzeit in Stuttgart anbot, kann man nicht kalkulieren.

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Vereinsdaten

Vereinsname:VfB Stuttgart
Gründungsdatum:09.09.1893
Mitglieder:64.000 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Weiß-Rot
Anschrift:Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart
Telefon: 01 80 6 - 991893
Telefax: (07 11) 55 00 71 96
E-Mail: service@vfb-stuttgart.de
Internet:http://www.vfb.de


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