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16.12.2018, 12:33

Werder-Kapitän nähert sich der Top-Form

Kohfeldt fordert Kruse: "Das ist die Messlatte"

Max Kruse nähert sich bei Werder Bremen wieder seiner Topform - auf dem Rasen und verbal. Florian Kohfeldt hat eine klare Botschaft für seinen Kapitän.

Florian Kohfeldt mit Max Kruse in Dortmund
"Da muss er am Mittwoch weitermachen": Florian Kohfeldt mit Max Kruse in Dortmund.
© imagoZoomansicht

Die Komplimente für sein Traumtor nahm Max Kruse in Dortmund maximal trocken entgegen: "Mein Selbstbewusstsein war nicht so weit in den Keller gerutscht, als dass es so hätte aufpoliert werden müssen." Ein typischer Kruse, der unterstreicht: Werders exzentrischer Anführer nähert sich aktuell wieder seiner Top-Form, verbal wie auf dem Rasen. Nach je einem Assist gegen Bayern (1:2) und Düsseldorf (3:1) glänzte Kruse nun in der dritten Partie hintereinander mit einer direkten Torbeteiligung, liegt mit sieben Scorerpunkten wieder standesgemäß an der Spitze des internen Rankings.

Nach einem vier Partien währenden Durchhänger vom neunten bis zum zwölften Spieltag veredelt Kruses Effektivität inzwischen wieder regelmäßig seine spielerisch wie läuferisch generell wertvollen Gesamtauftritte. "Max hat ein gutes Spiel gemacht, wie schon in den letzten Wochen", formulierten Trainer Florian Kohfeldt und Manager Frank Baumann an diesem Wochenende unisono.

"Die eigene Quote interessiert mich nicht so wie die Siege"

Der Coach fügte freilich hinzu: "Es ist gleichzeitig wichtig, immer wieder zu sagen: Das ist die Messlatte, das hat er drin. Also: Da muss er am Mittwoch gegen Hoffenheim weitermachen." Die Botschaft ist klar: Überdurchschnittliche Leistungen sollten bei Kruse der Normalfall sein. Diesen Anspruch hegt der 30-Jährige schließlich selbst - und empfindet ihn deshalb nicht als Zumutung, sondern als motivierende Wertschätzung.

"Schön, dass der Ball mal wieder reingegangen ist", kommentiert der Ex-Nationalspieler seinen spektakulären Volleytreffer, den er übrigens mit rechts markierte, also "seinem schwachen Fuß", wie Baumann pointiert anmerkt. Zugleich betont Kruse: "Die eigene Quote interessiert mich nicht so wie die Siege, die ich gerne holen würde. Unterm Strich bleibt es sehr, sehr ärgerlich, dass wir in Dortmund nichts mitgenommen haben."

Bei der Fitnessdebatte gibt sich Kruse schmallippig

Ob aber immerhin die Diskussion um seine Fitness nun beendet sei? "Dass ich nicht in Form gewesen wäre, wurde von außen groß thematisiert, nicht intern. Ich denke, Flo (Trainer Kohfeldt, d.Red.) hat genug über die Fitnessdebatte gesagt." Allerdings hatte Kohfeldt sehr wohl auch Kruses Zusammenarbeit mit einem individuellen Fitnesstrainer während der zurückliegenden Länderspielpause veranlasst. "Dazu", meint Kruse nun jedoch, "gibt es nichts zu sagen." Wie dem auch sei: Seine aktuellen Leistungen sprechen ohnehin für sich.

Thiemo Müller

Bundesliga, 2018/19, 15. Spieltag
Borussia Dortmund - Werder Bremen 2:1
Borussia Dortmund - Werder Bremen 2:1
Entspannt

Lucien Favre vor dem Spiel.
© imago

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weitere Infos zu M. Kruse

Vorname:Max
Nachname:Kruse
Nation: Deutschland
Verein:Werder Bremen
Geboren am:19.03.1988


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