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06.12.2018, 13:32

Hoffenheim: Hübner vor dem Comeback?

Auch Vogt steht zur Diskussion

20 Pflichtspiele hat die TSG bislang in dieser Saison absolviert, 18 davon mit Kevin Vogt, immer stand der Kapitän standesgemäß in der Startelf. Nur gegen Leipzig (1:2) und Manchester City (1:2) fehlte Vogt wegen einer Oberschenkelprellung. Ein strammes Programm. Natürlich ist auch Trainer Julian Nagelsmann aufgefallen, dass der 27-Jährige dabei nicht mehr so souverän und fehlerfrei die Rolle als Chef der Dreierkette präsentiert wie noch in der Vorsaison.

Könnte schon bald eine Pause bekommen: Hoffenheims Kapitän Kevin Vogt.
Könnte schon bald eine Pause bekommen: Hoffenheims Kapitän Kevin Vogt.
© imagoZoomansicht

Immer mal wieder schleichen sich Unkonzentriertheiten ins Vogtsche Spiel, auch dicke Patzer, wie im Hinspiel gegen Lyon (3:3) oder taktisches Fehlverhalten wie zuletzt gegen Schalke (1:1). Nach wie vor praktiziert Vogt seine mutige Spieleröffnung, die Präzision seiner vertikalen Pässe hat allerdings ebenfalls gelitten.

"Er ist vielleicht nicht mehr ganz auf dem Gipfel", stellt Nagelsmann fest, fügt sogleich aber entlastende Argumente an: "Wir mussten hinten viel umbauen in dieser Saison aufgrund von vielen Verletzungen oder auch Sperren." Das ständig wechselnde Personal um Vogt herum trage auch nicht eben dazu bei, Sicherheit ins Spiel zu bekommen, alles Gründe, "warum wir nicht so stabil sind".

Nagelsmann: "Er hat als Kapitän auch noch mal eine andere Rolle"

Vogt an sich stand als einzige Konstante bislang nie zur Disposition. "Er hat als Kapitän auch noch mal eine andere Rolle, das muss auch einbezogen werden", erklärt Nagelsmann, dennoch sei auch seine Führungskraft "kein Spieler, der nie zur Diskussion steht, er wird bewertet wie jeder andere." In Normalform ist er freilich wichtiger für das Gesamtkonstrukt als manch anderer. Deshalb befiel den Trainer bislang "nicht die Überlegung, ihn rauszunehmen".

Aber auch das könnte sich ändern. "Wir machen uns schon Gedanken darüber, wie lange er die Belastungen toleriert und ob er mal eine Pause braucht." Ob und wann das der Fall sein könnte, ließ der 31-Jährige offen.

Unwahrscheinlich, dass er den Kapitän ausgerechnet nun in Wolfsburg nach der ersten lohnenden Trainingswoche ohne zusätzliche Spielbelastung seit langem draußen lässt. Wenn, dann höchstens zur Schonung im Hinblick auf das letzte Champions-League-Spiel am kommenden Mittwoch bei Manchester City. Die dann vakante Mittelposition hatten im Bedarfsfall auch schon Justin Hoogma, Stefan Posch oder Havard Nordtveit eingenommen, Letzterer fällt aber weiter aus (Ödem im Mittelfußknochen). Alternativ könnte Nagelsmann auf eine Viererkette umstellen.

Hübner "macht im Training einen guten Eindruck"

Möglicherweise sogar mit Benjamin Hübner. Das Saisondebüt des 29-Jährigen rückt immer näher. Der Innenverteidiger hat die Spätfolgen einer Gehirnerschütterung vollständig überstanden und "macht im Training einen guten Eindruck", so Nagelsmann, ein Spieler, der "eine ähnliche Gier zu verteidigen" mitbringe wie Ermin Bicakcic, "es ist im Bereich des Möglichen, dass Hübner am Wochenende wieder spielt".

Michael Pfeifer

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weitere Infos zu Vogt

Vorname:Kevin
Nachname:Vogt
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim
Geboren am:23.09.1991

weitere Infos zu B. Hübner

Vorname:Benjamin
Nachname:Hübner
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim
Geboren am:04.07.1989

weitere Infos zu Nagelsmann

Vorname:Julian
Nachname:Nagelsmann
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim


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