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11.11.2018, 17:40

Baak muss Einladung zur U-20-Auswahl absagen

Dardai: Klartext an Dilrosun

Ohne ein Dutzend Profis, die zu ihren Auswahl-Teams reisen, geht Hertha BSC in die Länderspiel-Pause. Nach den beiden herben Niederlagen gegen RB Leipzig (0:3) und Fortuna Düsseldorf (1:4) und insgesamt fünf sieglosen Ligaspielen in Folge gibt Pal Dardai als Lernziel für die kommenden Wochen aus: "Wir müssen wieder die Basic-Mentalität hinbekommen."

Beobachtet seine Spieler ganz genau: BSC-Coach Pal Dardai.
Beobachtet seine Spieler ganz genau: BSC-Coach Pal Dardai.
© picture allianceZoomansicht

In Düsseldorf, wo Dardais Team nach einer soliden ersten Halbzeit am Samstag gewaltig unter die Räder kam und zeitweise komplett den Zugriff auf den Gegner verlor, seien "mehr Fußballer als Kämpfer auf dem Platz gewesen", bemerkte der Berliner Trainer am Tag danach. "Wir haben in Unterzahl weiter Fußball gespielt." Dabei war nach der Gelb-Roten Karte für Maximilian Mittelstädt anderes gefragt: mehr Aggressivität, mehr Gier, mehr Kompaktheit.

Als Blaupause für eine nahezu ideale Darbietung in Unterzahl führte Dardai Berlins Spiel bei RB Leipzig aus dem Dezember 2017 an, das Hertha trotz des frühen Platzverweises von Jordan Torunarigha (7. Minute) 3:2 gewann. "Da haben wir es gut gemacht mit zehn Mann, diesmal nicht", befand Dardai und sagte: "Ich muss überlegen, ob wir anderes trainieren. Wahrscheinlich müssen wir zu den Basics zurück, Punkte sammeln und nicht immer schick spielen. Das Schick-Spielen hat uns in der ersten Halbzeit in diese Richtung gebracht."

Und im zweiten Durchgang brachen dann alle Dämme - ohne den verletzt ausgeschiedenen Niklas Stark, für dessen neuerliche Mittelfußverletzung am Montag eine Diagnose erwartet wird, ohne den vom Platz gestellten Maxi Mittelstädt, ohne den wegen eines Infekts fehlenden Marvin Plattenhardt. "Wir müssen die nächsten Tage ein bisschen überlegen und analysieren. Die Spieler sollen sagen, wenn sie etwas bedrückt", erklärte Dardai. "Sie sollen sagen, ob wir zu viel trainieren oder zu wenig. Gegen den Ball sind wir im Moment nicht so scharf. Ob das schon das körperliche Loch ist, das bei jeder Mannschaft mal kommt, müssen wir analysieren."

Düsseldorf-Debakel schnell abhaken

Javairo Dilrosun
Ist noch nicht am Ende seiner Entwicklung: Javairo Dilrosun.
© imagoZoomansicht

Weil ein Dutzend Profis international im Einsatz sind, will Herthas Coach das Debakel von Düsseldorf dennoch vergleichsweise schnell abhaken: "Du kannst keine große Analyse machen. Die halbe Mannschaft ist schon weg, die nächsten Jungs gehen noch weg. Wenn sie wieder zurückkommen, kannst du dich nicht mehr groß mit Düsseldorf beschäftigen, dann hast du schon das nächste wichtige Spiel. Es lohnt sich nicht, Tag und Nacht zu heulen."

Ursprünglich sollten sogar 13 Hertha-Profis auf Reisen gehen, doch Innenverteidiger Florian Baak musste wegen muskulärer Probleme im Leistenbereich seinen Trip zur deutschen U-20-Nationalmannschaft, die auf Italien und England trifft, absagen. Unterwegs sind somit Vladimir Darida (Tschechien), Javairo Dilrosun (Niederlande), Ondrej Duda, Peter Pekarik (beide Slowakei), Rune Jarstein (Norwegen), Mathew Leckie (Australien), Valentino Lazaro (Österreich), Arne Maier, Maximilian Mittelstädt (beide U 21 Deutschland), Palko Dardai (U 20 Deutschland), Dennis Jastrzembski (U 19 Deutschland) und Muhammed Kiprit (U 21 Türkei).

Erwähnenswert dabei: Darida trifft im Rahmen der Nations League bei seiner Rückkehr in den Kreis der tschechischen Nationalmannschaft auf seine Klub-Kollegen Duda und Pekarik (am 19. November in Prag) - und Dilrosun, im Blitz-Tempo von der niederländischen U 20 über die U 21 ins A-Team befördert, steht vor seinem Debüt für die Elftal.

Dass die Leistungen des Senkrechtstarters im Verein zuletzt deutlich nachließen, hat auch Dardai registriert - und gab dem Neuzugang am Sonntag ein paar deutliche Worte mit auf den Weg: "Ich bin froh, dass Jeff zur Nationalmannschaft eingeladen wurde. Aber ich finde, dass er hier zu früh hochgejubelt wurde. Man muss eine Grenze halten. Wenn er bis Weihnachten so gespielt hätte wie die ersten zwei, drei Spiele, dann okay. Aber Jeff muss viele Dinge ändern und sich weiterentwickeln und nicht gleich über Ich-weiß-nicht-was reden. Er hat ein Riesen-Potenzial und muss fleißig bleiben. Wenn er mitmacht, kann es etwas werden. Aber es war in Düsseldorf zu dünn und auch in Darmstadt. Er hat mehr Potenzial."

Steffen Rohr

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