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09.11.2018, 10:43

BVB hat an den richtigen Stellschrauben gedreht

Zorc über Favre: "Die Mannschaft vertraut ihm"

16 Pflichtspiele, nur eine Niederlage, Tabellenführung in der Bundesliga, es läuft für Borussia Dortmund. "Wir hatten große Probleme im vergangenen Jahr", gesteht Michael Zorc, "aber dann haben wir die eine oder andere richtige Entscheidung getroffen." Die wohl beste könnte gewesen sein, Lucien Favre als Trainer zu verpflichten.

Trainer Lucien Favre und Sportdirektor Michael Zorc
Zufriedene Gesichter in Dortmund: Trainer Lucien Favre und Sportdirektor Michael Zorc.
© imagoZoomansicht

Dortmunds Sportdirektor spricht kurz vor dem Knallerspiel am Samstag (Anstoß 18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gegen Bayern München über die Wiedergeburt seiner Borussia nach einer streckenweise chaotischen Vorsaison mit Trainerwechsel, Disziplinlosigkeiten und permanenter Unruhe. Zorc fallen "viele kleine Faktoren ein, die dazu beigetragen haben, dass wir dort stehen, wo wir stehen".

Weil er sich selbst als "old fashioned" einstuft und die Hauptarbeit nun einmal auf dem Trainingsplatz gemacht werde, besitzt Lucien Favre nach seiner Einschätzung den vielleicht entscheidenden Anteil am Aufschwung des BVB. "Der Trainer hatte vom ersten Tag an klare Visionen, wie die Mannschaft spielen sollte", betont Zorc. "Die Mannschaft ist ihm gefolgt und vertraut ihm und seiner Herangehensweise."

Zorc ordnet eine aggressivere Herangehensweise an

Wie es aussieht, hat man in Dortmund tatsächlich "an den richtigen Stellschrauben gedreht" (Zorc) und deshalb einen blitzsauberen Saisonstart hingelegt. Das dienstägliche 0:2 bei Atletico Madrid gilt als kein Beinbruch, jedenfalls dann nicht, wenn daraus schon gegen den FC Bayern die richtigen Lehren gezogen werden. Wenn Zorc fordert, im 99. Ligaduell mit Deutschlands Rekordmeister bereit zu sein, "anders als bei Atletico", dann ordnet er vor allem eine aggressivere Herangehensweise an. Im Estadio Metropolitano ganz in der Nähe von Madrids Flughafen Barajas missfiel dem Sportdirektor der schüchterne Auftritt seiner Spieler: "Wir hatten wenig Balleroberungen, das muss am Samstag anders sein."

Trügerische Bayern-Krise

Im eigenen Stadion ist Dortmund eine Macht, immer in der Lage, in diesem ohrenbetäubend lauten und furchteinflößenden Fußballtempel jeden Gegner in die Knie zu zwingen. "Natürlich ist es am Samstag unser Ziel, zu Hause zu gewinnen", sagt Zorc, "das wollen wir gegen jedes Team der Welt." Dass der FC Bayern offenbar in eine sportliche Rezession geraten ist und derzeit nur außerordentlich mühsam auf Kurs bleibt, hält der BVB-Sportdirektor für trügerisch. Der größte Klub Deutschlands werde im Signal Iduna Park "anders auftreten als in dem einen oder anderen Spiel der vergangenen Wochen".

Keine Sorgen macht man sich in Dortmund, dass die Niederlage von Madrid Nachwirkungen haben könnte. "Junge Spieler", betont Favre und knipst ein Lächeln an, "junge Spieler vergessen schnell."

Thomas Hennecke

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 08.11., 16:10 Uhr
"Wie schlagen wir die Bayern?" - BVB bereit für Antworten
Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München. Ganz Fußball-Deutschland freut sich auf den Klassiker. Für Sportdirektor Michael Zorc ist im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Meister Bayern die Favoritenrolle unerheblich. Und BVB-Trainer Lucien Favre hat schon ein Rezept, um gegen den Rekordmeister erfolgreich zu bestehen.
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weitere Infos zu Favre

Vorname:Lucien
Nachname:Favre
Nation: Schweiz
Verein:Borussia Dortmund


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