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09.11.2018, 09:40

Augsburg: Top-Quote seit dem Comeback

Finnbogason: Wertvoll, effizient, unersetzlich

Sechs Tore nach zehn Spieltagen. So viele Treffer hatte ein Profi des FC Augsburg zu diesem Zeitpunkt noch nie auf dem Konto. Dabei hat Alfred Finnbogason verletzungsbedingt nur die Hälfte der Partien absolviert. Der Isländer ist ein Phänomen und verkörpert das, was dem FCA allerdings insgesamt fehlt: gnadenlose Effizienz.

Alfred Finnbogason
Unersetzlich für den FC Augsburg: Stürmer Alfred Finnbogason.
© imagoZoomansicht

Eine Verletzung an der Patellasehne setzte Finnbogason zu Beginn der Saison außer Gefecht, am sechsten Spieltag kehrte er zurück und feierte mit einem Dreierpack gegen Freiburg ein Traum-Comeback. Seitdem hat der 29-Jährige in vier von fünf Ligaspielen getroffen, seine Ausbeute von 1,2 Toren pro Partie ist beeindruckend.

"Zum Glück macht mein Körper jetzt wieder das, was der Kopf will", ist Finnbogason erleichtert. Seit Anfang 2018 hatten ihn diverse Blessuren immer wieder zurückgeworfen, deshalb nennt er jenseits aller Torquoten aktuell nur ein Ziel: "Ganz einfach, ich will fit bleiben. Ich war dieses Jahr zu oft verletzt und habe mir viele Gedanken gemacht, was mich besser macht und weiterbringt."

Sein immenser Ehrgeiz verleitete den Angreifer schon mehrmals dazu, früher auf den Platz zurückzukehren, als es vielleicht ratsam gewesen wäre. Mangelndes Engagement könne man ihm jedenfalls nicht vorwerfen, wie Manuel Baum betont: "Es ist beeindruckend, wie professionell er sich verhält. Das lebt er der Mannschaft vor."

Finnbogason ist ein Torjäger, aber keiner, der sich nur über seine Quote definiert. Auch als Kombinationsspieler und als Anläufer beim Pressing ist er für den FCA so wertvoll wie unersetzlich. Gemeinsam mit Michael Gregoritsch bildet Finnbogason ein kongeniales Duo, beide machen sich gegenseitig besser. "Es ist sehr angenehm, mit ihm zu spielen. Da brauchst du nicht viel zu reden, das hat vom ersten Tag an funktioniert. Wir haben ein super Verständnis, wo er steht und wie ich laufe", sagt Finnbogason. Auch Baum beschreibt das Zusammenspiel der beiden Torjäger als "sehr harmonisch und überhaupt nicht erzwungen. Sie haben sich gesucht und gefunden".

Wir haben zu oft super gespielt, aber zu wenige Punkte geholt. Jetzt kommt eine Phase, in der wir nicht super spielen, aber punkten müssen.Alfred Finnbogason

Im internen Duell musste sich Finnbogason 2017/18 (auch verletzungsbedingt) knapp mit zwölf zu 13 Treffern gegen Gregoritsch geschlagen geben. Doch darauf kommt es dem Stürmer nicht an, für ihn zählt in erster Linie der Erfolg des Vereins. Und da fehlt dem FCA bislang die Effizienz, die Finnbogason auszeichnet: "Wir haben zu oft super gespielt, aber zu wenige Punkte geholt. Jetzt kommt eine Phase, in der wir nicht super spielen, aber punkten müssen", fordert der Angreifer.

Wenn es nach ihm geht, am besten gleich am Samstag (15.30 Uhr) in Hoffenheim, wo Augsburg in bislang sieben Partien allerdings noch nie gewann. Finnbogason kennt diese Statistik und sagt: "Das müssen wir jetzt ändern." Auch verbal kann der Isländer eiskalt sein.

David Bernreuther

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weitere Infos zu Finnbogason

Vorname:Alfred
Nachname:Finnbogason
Nation: Island
Verein:FC Augsburg
Geboren am:01.02.1989

weitere Infos zu Baum

Vorname:Manuel
Nachname:Baum
Nation: Deutschland
Verein:FC Augsburg


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