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21.10.2018, 11:13

Fortunas Abschuss und die Folgen

Funkel kündigt personelle Konsequenzen an

Der niederschmetternde Abend in Frankfurt rief bei Friedhelm Funkel Erinnerungen an eine ebenfalls sehr torreiche Partie wach. Eine ähnliche Reaktion wie vor fast genau zwei Jahren fordert der Düsseldorfer Trainer nun nach dem Abrutschen des Aufsteigers auf Rang 18.

Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel in Frankfurt
Restlos bedient: Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel in Frankfurt.
© imagoZoomansicht

Mehr als sieben Tore hat der erfahrene Funkel mit seinen Mannschaften als Trainer bisher nicht erlebt, insofern kommt dem 1:7 bei Eintracht Frankfurt ein besonderer Stellenwert zu. Umso mehr, als Funkel vor der Begegnung noch die hervorragenden Trainingsleistungen seiner Spieler gelobt hatte. "Mehr kann man nicht machen", hatte Funkel vor der Abfahrt zum Treffen mit seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt resümiert.

Umso heftiger traf den erfahrenen Coach dann die grandiose Pleite gegen die Eintracht, die leicht noch höher hätte ausfallen können. Erstmals völlig neben der Spur präsentierte sich der Aufsteiger, der sich zuvor unter anderem in Leipzig (1:1) und Stuttgart (0:0) so kompakt und geschlossen gezeigt hatte.

Intensive Videoanalyse am Sonntag

Davon war diesmal überhaupt nichts zu sehen, und so mussten die Profis am Sonntag in einer intensiven Videoanalyse noch mal einen Großteil ihrer Fehler vom Freitag ertragen. Im Blick auf das nächste Heimspiel gegen Wolfsburg, in dem Funkel eine Trotzreaktion seiner Spieler sehen will, kündigte der Trainer bereits personelle Umbesetzungen an.

"Diese Leistung macht die Chance größer für Spieler, die in Frankfurt nicht dabei waren", betont Funkel. "Gegen die Eintracht hat kaum jemand etwas dafür getan, am nächsten Wochenende wieder zu spielen."

Ayhan setzt auf Trotzreaktion

Vor ziemlich genau zwei Jahren, damals noch Zweitligist, war Fortuna schon mal in eine endlichen Größenordnung abgeschossen worden, beim 1:6 in der zweiten Runde des DFB-Pokals in Hannover. "Das war auch grottenschlecht, und drei Tage später haben wir 1:0 bei Union Berlin gewonnen", erinnert sich Funkel.

Und auch Abwehrchef Kaan Ayhan, der diesmal ebenfalls komplett daneben lag, geht davon aus, dass die deprimierende Darbietung in Frankfurt ein einmaliger Ausrutscher bleibt. "Jetzt", fordert der türkische Nationalspieler, "müssen wir zeigen dass wir wirklich eine tolle Mannschaft sind und gegen Wolfsburg eine Trotzreaktion bieten. Wir wollen zeigen, dass dies nicht das wahre Gesicht der Fortuna ist."

Oliver Bitter

Bundesliga, 2018/19, 8. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Fortuna Düsseldorf 7:1
Eintracht Frankfurt - Fortuna Düsseldorf 7:1
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Eintracht Frankfurt und Trainer Adi Hütter könnten mit einem Sieg gegen Fortuna Düsseldorf zur Spitzengruppe der Liga aufschließen.
© Getty Images

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