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18.10.2018, 09:30

Korkuts Nachfolger über den Trainer-Verschleiß beim VfB

Weinzierl lässt sich nicht abschrecken

Seit der Meisterschaft 2007 wurde auf der Trainerposition in Stuttgart wild durchgewechselt - Markus Weinzierl störte das nicht: Er fand ausreichend Argumente für seine Entscheidung pro VfB.

Markus Weinzierl
Wie lange hält es ihn auf dem Trainerstuhl des VfB? Markus Weinzierl.
© imagoZoomansicht

Welcher Stuttgarter erinnert sich nicht. An diesen 19. Mai 2007, als der Traditionsklub gegen Energie Cottbus erst 0:1 zurücklag, um am Ende nach Toren von Sami Khedira und Thomas Hitzlsperger doch noch 2:1 zu gewinnen und den Meistertitel zu feiern. Dem Höhepunkt folgte der Niedergang. Schleichend, aber stetig, von ganz oben nach ganz unten, in die 2. Liga und zurück ins Oberhaus. Einhergehend mit einem immensen Verschleiß an Trainern.

Weinzierl ist die Nummer 16 auf diesem Posten. Keine schmeichelhafte Bilanz, allerdings auch keine, die den 43-Jährigen abschrecken konnte. "Natürlich gibt es eine hohe Fluktuation", sagt der neue VfB-Coach. "Aber das ist kein Phänomen des VfB Stuttgart."

Vielmehr, so der gebürtige Straubinger, sei es eine Entwicklung, die die Zeit eben so mit sich bringt. "So ist das Geschäft. Es hängt von den Ergebnissen ab. Natürlich wehrt man sich dagegen und will das auch nicht. Aber es ist nun mal Fakt." Die Zahl seiner Vorgänger habe nie irgendeine Rolle bei seiner Entscheidung pro Stuttgart gespielt. Diese habe ihn "überhaupt nicht abgeschreckt. Ich war gleich begeistert von der Idee, hier arbeiten zu können."

Vor allem "das Stadion und das Publikum" hätten es ihm seit jeher angetan. "Ich war in den vergangenen Monaten oft hier und habe Spiele angeschaut." Jedes Mal habe ihm die Atmosphäre in der Mercedes-Benz-Arena eine Gänsehaut verpasst. Für Glücksgefühle, die bei seiner Entscheidung pro VfB ebenfalls eine Rolle gespielt haben, sorgten außerdem die Erinnerungen an die Partien mit dem FC Augsburg in Stuttgart. "Ich war oft mit dem FCA hier, habe vielleicht auch deswegen so gute Erinnerungen. Wir haben immer gut gespielt und gut ausgesehen. Ich habe nur positive Erinnerungen an Stuttgart."

George Moissidis

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