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11.10.2018, 19:50

Nürnberg: Der Leihspieler will Stammkraft werden

Bauer: "Es wäre schlimm, wenn ich zufrieden wäre"

Robert Bauer ist beim 1. FC Nürnberg bislang die erste Alternative für beide Außenverteidigerpositionen. Gegen Hoffenheim rückt der Leihspieler von Werder Bremen in die Startelf, weil Tim Leibold wegen einer Rotsperre fehlt. Mit der Rolle als Aushilfe gibt sich Bauer auf Dauer aber nicht zufrieden. Er hat einen anderen Anspruch.

Robert Bauer
Rückt gegen Hoffenheim in die Startelf: Robert Bauer.
© imagoZoomansicht

Schon mehr als eine Woche vor dem Heimspiel gegen Hoffenheim hat sich Trainer Michael Köllner auf Bauer als Linksverteidiger festgelegt. Ein Signal, das der 23-Jährige zu schätzen weiß. "Für jeden Spieler ist es wichtig, dass er eine gewisse Sicherheit hat. Auch für mich", sagt Bauer, der in der Liga bislang dreimal zum Einsatz kam: Gegen Hertha (0:1) als Rechtsverteidiger, beim Debakel in Dortmund (0:7) halbrechts in der Fünferkette, bei der Blamage in Leipzig (0:6) kam er erst ins Spiel, als alles schon verloren war.

Überzeugen konnte Bauer in diesen Partien nicht, was gegen Dortmund und Leipzig angesichts der desolaten Mannschaftsleistung allerdings auch unmöglich war. Der Defensivspieler will seine bisherigen Auftritte deshalb abhaken: "Ich kann das schnell verarbeiten, mich auf meine Stärken besinnen und es bei der nächsten Gelegenheit besser machen." Die wird er am Samstag in einer Woche bekommen.

Fällt Enrico Valentini rechts oder Tim Leibold links aus, ist Bauer beim Club der erste Ersatzmann. Mit diesem Status will er sich aber nicht dauerhaft abfinden: "Es wäre schlimm, wenn ich zufrieden wäre. Ich habe den Anspruch, Stamm zu spielen. Ich gebe Gas und versuche, Druck zu machen. Ich bin mir sicher, dass ich meinen Platz in der Startelf über kurz oder lang finden kann", sagt er.

"Der Lerneffekt ist größer als die Verunsicherung"

Gegen Champions-League-Teilnehmer Hoffenheim will Bauer dazu beitragen, dass der Club "ein anderes Gesicht zeigt" als bei den Klatschen gegen die Spitzenteams Dortmund und Leipzig. Diese Spiele seien in den Köpfen der Spieler zwar "noch präsent", berichtet Bauer, jedoch sei "der Lerneffekt größer als die Verunsicherung".

Mögliche Lehren aus den jüngsten Pleiten, bei denen der FCN übermächtigen Gegnern naiv ins offene Messer lief, waren beim Training am Donnerstag zu erkennen. Zunächst ging es in Eins-gegen-eins-Duellen um geschicktes und konsequentes Zweikampfverhalten. Im abschließenden Spiel war dann tiefes und kompaktes Verteidigen gefragt. "Gegen Hoffenheim kommt es genau auf das an, was wir heute trainiert haben: Zweikämpfe und Mentalität", sagte Bauer nach der Einheit. "Wir müssen alle gewillt sein, gegen den Ball zu arbeiten. Wir wollen zeigen, dass Kampf und Leidenschaft in dieser Mannschaft stecken." Und so verhindern, dass ein weiteres Debakel folgt.

David Bernreuther

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weitere Infos zu Ro. Bauer

Vorname:Robert
Nachname:Bauer
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Nürnberg
Geboren am:09.04.1995


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