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06.10.2018, 20:16

Elfmeter-Situation bei Mainz gegen Hertha BSC

Schwarz' Videobeweis-Kritik: "Dann brauchst du es nicht"

Ein nicht gegebener Foulelfmeter sorgte nach der Nullnummer zwischen Mainz 05 und Hertha BSC für Diskussionen. FSV-Trainer Sandro Schwarz äußerte deutliche Kritik, bei der der Video-Assistent im Fokus stand.

Jonathan Burkhardt (li.) und Per Skjelbred
Elfer? Mainz' Jonathan Burkardt forderte ihn, Herthas Per Skjelbred gestand später den "Treffer" ein.
© imago

"Wenn du diese Situation nicht siehst, dann brauchst du das auch nicht. Punkt. Sonst regst du dich nur darüber auf", sagte Schwarz nach der Partie. "Diese Situation" hatte sich in der 43. Spielminute zugetragen: Als der Mainzer Jonathan Burkardt in den gegnerischen Sechzehner eingedrungen war, hatte Berlins Per Skjelbred den 18-Jährigen elfmeterreif zu Fall gebracht. "Im roten Bereich" sah selbst Skjelbred bei "Sky" die Szene und gestand ein: "Ich treffe ihn."

Spielbericht

"Das ist ganz klar Elfmeter", bewertete Mainz-Coach Schwarz die Szene und hatte Benjamin Cortus im Blick, der für die Partie als Video-Assistent angesetzt war: "Und wenn ich in Köln sitze, dann muss ich das sehen, dann muss ich eingreifen. Das ist ihr Job."

Bundesliga, 2018/19, 7. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - Hertha BSC 0:0
1. FSV Mainz 05 - Hertha BSC 0:0
Schwere Partie vor der Brust

Der 1. FSV Mainz 05 um Coach Sandro Schwarz bekam es mit Top-Team Hertha BSC zu tun.
© Getty Images

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Schiedsrichter Daniel Schlager (Hügelsheim) wollte der 39-Jährige hingegen keinen Vorwurf machen. "Null Vorwurf dem Schiedsrichter gegenüber!", machte Schwarz klar. "Ich habe vollstes Verständnis, wenn ein Schiedsrichter das in der Livesituation nicht sieht, weil er vielleicht einen kritischen Blickwinkel hat oder ein Spieler im Blickwinkel steht." Wenn dabei Fehler passierten und diese eingestanden würden, sei das zu akzeptieren und zu respektieren.

Das ist einfach keine Linie, das muss man klar sagen.Mainz-Trainer Sandro Schwarz

Schwarz forderte eine deutlichere Regelung für die Interventionen aus der Videoschiedsrichter-Zentrale - und vor allem eine klare, verlässliche Linie. "Jetzt monieren wir wieder 'die greifen nicht ein', nächste Woche oder in drei Wochen greifen sie wieder nur ein", orakelte der FSV-Coach. "Das ist einfach keine Linie, das muss man klar sagen."

bru/meb

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