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05.10.2018, 15:34

Nürnbergs Trainer will seiner Philosophie treu bleiben

Köllner fordert: Weiter agieren statt reagieren

Michael Köllner wirft vor dem Duell seines 1. FC Nürnberg bei RB Leipzig einen kurzen Blick zurück in die jüngere Vergangenheit. Gut zwei Jahre sei es erst her, als beide Vereine noch in einer Liga gespielt hätten. Doch dann stieg RB 2016 direkt auf, der Club scheiterte seinerzeit in der Relegation an Niko Kovacs Frankfurter Eintracht. "Die Größenordnung hat sich seitdem verschoben", sagt Köllner und spricht mit Blick auf die finanziellen Möglichkeiten der Leipziger von einem "ungleichen Duell" und "schweren Brett".

Michael Köllner, 1. FC Nürnberg
"Wir müssen an den eigenen Ballbesitz glauben": FCN-Trainer Michael Köllner.
© imagoZoomansicht

2600 Anhänger werden den Club nach Leipzig begleiten und dabei zusehen, wie der Aufsteiger seine Auswärtsbilanz von einem Punkt aus drei Spielen aufbessern möchte. In der Bundesliga war bislang wenig zu sehen von der letztjährigen Stärke in fremden Stadien. "Es wäre wünschenswert, in Leipzig an das anzuknüpfen, was uns vergangene Saison stark gemacht hat", sagt der Club-Trainer.

Seiner Philosophie möchte er dabei treu bleiben. "Wir müssen agieren, wir definieren uns darüber. In den Spielen, in denen uns das gelungen ist, haben wir immer gut ausgesehen. Wir müssen an den eigenen Ballbesitz glauben." Einmal reagierte seine Mannschaft in dieser Spielzeit bislang nur, das Ende ist bekannt, 0:7 in Dortmund. Eine Wiederholung dessen soll und darf es nicht geben. "Wir haben hoffentlich aus Dortmund gelernt. Aber selbst das gibt uns keine Garantie, dass wir in Leipzig punkten", weiß Köllner um die Stärken der Sachsen, die er vor allem in der Offensive sieht. Ehrfurcht sei freilich nicht angesagt, diese habe sein Team beim BVB gehemmt.

Personell kann Köllner aus dem Vollen schöpfen, auch wenn Ewerton, Edgar Salli und Sebastian Kerk erst nach der anstehenden Länderspielpause wieder ein ernsthaftes Thema für den Kader sind. Details zur Aufstellung verriet er nicht, allerdings habe Yuya Kubo die Pause gegen Düsseldorf gutgetan und Federico Palacios habe nach seinem gelungenen Joker-Einsatz gegen die Fortuna, Tor inklusive, sehr gute Chancen auf einen Einsatz in der Startelf gegen seinen Ex-Verein.

Frank Linkesch

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