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22.09.2018, 19:23

Der 1. FC Nürnberg feiert den ersten Saisonsieg - Breitenreiter hadert

FCN: Knölls Traum beruhigt Köllners Nerven

Nach über viereinhalb Jahren - darunter allerdings vier im deutschen Unterhaus - ist dem 1. FC Nürnberg in der Bundesliga wieder ein Sieg gelungen. Der Club bezwang das lange dezimierte Hannover 96 2:0. Der Matchwinner war schnell gefunden: Törles Knöll. Ganze zwei Minuten reichten dem Youngster, um sich in die Herzen der Fans zu schießen - und um Trainer Michael Köllner zu beruhigen.

Michael Köllner und Törles Knöll
Der Trainer und sein Matchwinner: Michael Köllner und Törles Knöll.
© imagoZoomansicht

Der Youngster der Nürnberger, vor der Saison als Regionalliga-Torschützenkönig (21 Treffer) vom Hamburger SV II an den Valznerweiher gewechselt, wurde in der 73. Minute beim Stand von 0:0 eingewechselt und garnierte seine Joker-Rolle mit der Vorlage zum 1:0 und dem Treffer zum 2:0. Beim ersten Tor drosch er das Spielgerät nach einem Pfosten-Kopfball von Hanno Behrens scharf in die Mitte, Hannovers Waldemar Anton drückte den Ball daraufhin ins eigene Tor. Nur zwei Minuten später wurde der 21-Jährige von Mikael Ishak nach einem Konter im Strafraum mustergültig freigespielt, das 2:0 war nur noch Formsache.

Die Stimme habe nach seinem ersten Bundesligator "etwas gelitten", ließ Knöll nach der Partie vor dem "Sky"-Mikrofon wissen. Aber er habe sich "natürlich riesig gefreut. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen" - und für den Club der Sieglos-Albtraum zu Ende, der seit März 2014 (2:0 gegen den VfB Stuttgart) auf den Franken lastete. Für Knöll war es "umso schöner, dass ich damit der Mannschaft zum Sieg weiterhelfen konnte".

Es war letztendlich aber ein verdienter und wichtiger Sieg, der uns zuversichtlicher und ruhiger in die Zukunft blicken lässt.
Club-Trainer Michael Köllner

Während Knöll bei den Nürnbergern nach dem Spiel im Mittelpunkt stand, rückte für Hannover der Videoschiedsrichter genau dahin. Die Rote Karte gegen Miiko Albornoz nach Videobeweis schmeckte 96-Coach André Breitenreiter ganz und gar nicht. "Der Nürnberger geht schon vor der Berührung zu Boden. Der Schiedsrichter hat das auch so bewertet. Es stellt sich dann aber die Frage, warum sich der Videoassistent einmischt, obwohl es keine klare Fehlentscheidung war. Die Situation war spielentscheidend." Doch nicht nur damit haderte Breitenreiter, dessen Mannschaft es in Unterzahl "gut gemacht " habe, zwei gute Chancen durch den Ex-Nürnberger Niclas Füllkrug liegenließ und "dann so ein Glückstor bekommt".

Beherzter Auftritt

Dem Club war dies egal. "Die Mannschaft hat einen sehr beherzten Auftritt gezeigt", konstatierte Michael Köllner, vor allem mit Durchgang eins war der Trainer "super zufrieden. Leider sind wir mit einem 0:0 in die Pause". Nach dem Wechsel kam der FCN nicht so in die Gänge, und hatte "auch in ein, zwei Situationen das nötige Glück. Es war letztendlich aber ein verdienter und wichtiger Sieg, der uns zuversichtlicher und ruhiger in die Zukunft blicken lässt."

nik

Bundesliga, 2018/19, 4. Spieltag
1. FC Nürnberg - Hannover 96 2:0
1. FC Nürnberg - Hannover 96 2:0
Ernster Blick

FCN-Coach Michael Köllner macht sich auf das Heimspiel gegen Hannover 96 gefasst.
© Getty Images

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weitere Infos zu Knöll

Vorname:Törles
Nachname:Knöll
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Nürnberg
Geboren am:13.09.1997

weitere Infos zu Köllner

Vorname:Michael
Nachname:Köllner
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Nürnberg


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